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In diesem Artikel dreht sich alles darum, die beste Kamera für Landschaftsfotografie für dich und deine Bedürfnisse zu finden. Der Vergleich erklärt dir die Kriterien für die Auswahl, unterscheidet zwischen Profi und Anfänger Ausrüstung und schließt einige Kameras aus.

Falls du keine Zeit oder Lust hast die detaillierten Beschreibungen und den Text zu den Entscheidungen und Alternativen zu lesen, gebe ich dir gleich hier am Anfang des Artikels schon eine kurze Übersicht meiner persönlichen drei Top Favoriten der besten Kameras für Landschaftsfotografie, in einer Übersicht mit Ranking. Dies ist die Top drei Auswahl der Profi Kameras für das tendenziell eher große Budget. Die Einsteiger Auswahl und Alternativen für das kleine Budget findest du weiter unten.

Canon EOS 5DS R
Platz 2
Spiegelreflexkamera
53 Megapixel
12,4 Blendenstufen Dynamikumfang
Gewicht: 850g
Sehr große Auswahl an Objektiven
Preis anzeigen
Sony A7R III
Platz 3
Systemkamera
42 Megapixel
14,7 Blendenstufen Dynamikumfang
Gewicht: 657g
Gute Auswahl an Objektiven
Preis anzeigen


Einleitung & Motivation

Willkommen bei deinem ultimativen Guide und Ratgeber für deine neue Kamera für Landschaftsfotografie. In diesem Artikel geht es darum die beste Kamera für die Landschaftsfotografie für dich zu finden. Eines gleich vorne weg. Natürlich gibt es nicht die eine perfekte Kamera für alle Fotografen. Es hängt vielmehr davon ab, wie und wo du mit der Kamera unterwegs sein willst, was du mit den Bildern nach dem Aufnehmen vor hast und was deine persönlichen Ansprüche an Qualität, Gewicht, Preis und viele weitere Kriterien und deren Gewichtung für dich sind. Deshalb kann dieser Artikel auch nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen der letzten 15 Jahre wiederspiegeln und diese als Ratschlag und Kaufempfehlung an dich weitergeben.

Kamera, Stativ mit Fernauslöser in der Arktis
Kamera, Stativ mit Fernauslöser in der Arktis | Zum Bild

Zu Beginn ein einleitendes Zitat von Helmut Newton (ursprünglich geb. „Neustädter“), seines Zeichens ein deutsch-australischer Fotograf.

Küchenchef in einem Restaurant: „Ihre Fotos gefallen mir – Sie haben bestimmt eine gute Kamera.“ Helmut Newton (nach dem Essen): „Das Essen war vorzüglich – Sie haben bestimmt gute Töpfe.“

Helmut Newton, Fotograf

Nicht die tolle und teure Kamera macht die guten Fotos, ein guter Fotograf macht gute Fotos!

Deshalb gilt grundsätzlich: Die beste Kamera, ist immer die Kamera, die du gerade dabei hast.

Verwendungszweck & Motive – Was willst du mit der Kamera fotografieren

Die Wahl der richtigen Kamera hängt stark vom Verwendungszweck ab. Du musst dir als erstes klar darüber werden, was du (wahrscheinlich) vorrangig damit fotografieren willst und was du mit den erstellten Fotos später vor hast. Willst du die Fotos online verkaufen, Bilder über einen Verlag lizenzieren oder über einen Reseller an Endkunden verkaufen? Willst du vielleicht primär Fotos für das Internet, Social Media und Seiten wie Instagram, Facebook und Co. produzieren oder einfach qualitativ sehr hochwertige Urlaubsfotos aufnehmen um diese später vielleicht für ein Album oder als Poster auszudrucken? Am Ende willst du vielleicht einfach nur zum Spaß an der Freude und aus reiner Neugier kreative Landschaftsaufnahmen erstellen und mit allen möglichen Einstellungen herumprobieren und experimentieren?

Je nachdem wie groß du deine Fotos später präsentieren möchtest ist z.B. die Anzahl der Megapixel der Kamera relevant. Für das Teilen der Bilder im Internet brauchst du keine große Anzahl an Pixeln, für das Lizenzieren und (großformatige) Ausdrucken aber schon. Je nach Verwendungszweck variiert also die Gewichtung der einzelnen Kriterien für die für dich beste Kamera.

Verwendungsort & Robustheit – Wo willst du mit der Kamera fotografieren

In welcher Art Terrain willst du mit der Kamera fotografieren? Einem wilden Mix aus allen Landschaftsformen, von der Eiseskälte in der Arktis bis zu Sandstürmen in der Wüste oder dem heiß-feuchten Klima des Dschungels?

Kamera und Stativ in einem Tal im Harz
Kamera und Stativ in einem Tal im Harz | Zum Bild

Je nach Verwendungsort ist also die Robustheit der Ausrüstung, das heißt vor allem die Abdichtung von der Kamera und den Objektiven wichtig. Eventuell spielt sie für dich aber nur eine untergeordnete Rolle, weil du vor allem vor hast besonders blaue Himmel an windstillen Sommertagen am nächstgelegenen Gänseteich zu fotografieren? Falls nicht, und es auch mal etwas zur Sache gehen kann und deine Landschaftsfotografie vielleicht auch mal etwas abenteuerlicher werden kann, dann sollte die Ausrüstung auch entsprechend geschützt bzw. vom Hersteller aus schon abgedichtet sein, wie z.B. die Vollformat Kameras von Nikon und Canon sowie die Objektive der Nikon Nikkor FX Reihe (goldener Ring) und den Linsen der Canon L Serie (roter Ring).

Solltest du keine von Haus aus abgedichtete Kamera haben, sie aber trotzdem vor Spritzwasser an Wasserfällen, Höhlen oder der starken Brandung am Meer schützen wollen, dann gibt es relativ kostengünstig sogenannte Kamera Rüstungen (oder englisch Camera Armor) bzw. spezielle Regenschutzhüllen. So einen zusätzlichen Kamera Schutz hatte ich an meiner Canon 5D Mark II benutzt, wie du auf den Fotos hier im Artikel sehen kannst (z.B. im Coverbild). Zu beachten ist aber, dass dieser nochmal die Haptik und das Gewicht der Kamera verändert und schwer anzulegen und wieder abzulegen ist. Das heißt, hast du ihn einmal über die Kamera gefummelt, dann sollte er dort möglichst auch eine Weile bleiben.

Gewichtung der Kriterien – Was ist dir am wichtigsten

All die Fragen dieser Einleitung solltest du dir einmal stellen und ehrlich für dich beantworten. Sie entscheiden deine persönliche Gewichtung der allgemein gültigen Kriterien und machen die Entscheidung für dich einfacher, die wirklich beste Kamera für dich zu finden.

Die Landschaft und das Licht

Denke daran, nicht die gute Kamera macht die guten Fotos, sondern du! Konzentriere und versteife dich also nicht zu sehr auf deine Ausrüstung. Sie ist zwar wichtig, aber gute Bilder kannst du heutzutage mit fast jeder (DSLR und DSLM/System-) Kamera aufnehmen. Siehe sie als dein Werkzeug, als ein Mittel zum Zweck. Egal welche Kamera du benutzt, wichtig ist vor allem, dass du dich gut damit auskennst und sie praktisch im Schlaf bedienen kannst. Ein guter Bildhauer oder Maler ist auch nicht zu sehr versteift auf seine ach so tollen Hammer bzw. Pinsel, die er benötigt um die Bilder, die er als Vision im Kopf hat, auf die Leinwand zu bringen bzw. in Stein zu meißeln. Konzentriere dich lieber auf die Landschaft und das Licht, welches du fotografieren willst. Das wichtigste findet vor der Kamera statt.

Kriterien für die Beste Kamera

Es gibt unterschiedlichste Kriterien, die eine gute Kamera ausmachen. Diese sind naturgemäß bei jedem Fotografen etwas anders und unterschiedlich gewichtet. Ich habe die Kriterien hier nach meinen Erfahrungen der letzten 15 Jahre im Bereich Landschaftsfotografie und dem was mir an einer Kamera dabei wichtig ist ausgesucht.

Papageientaucher guckt in den Sonnenuntergang
Ein Papageientaucher guckt in den Sonnenuntergang | Zum Bild

Bei der Landschaftsfotografie ist zum Beispiel die Anzahl der Serienbilder pro Sekunde und ein schneller Autofokus nicht so wichtig. Wenn du aber Sportreportagen, Tiere oder ähnliches fotografierst, dann wahrscheinlich schon. Umgekehrt verhält es sich mit dem Gewicht der Kamera. Wie wichtig dir die Haptik ist, kommt auf deinen persönlichen Geschmack an und ob du viel vom Stativ oder aus der Hand fotografierst und – ganz klar – auf die Größe deiner Hände.

Tipp: Vor dem Kaufen also ruhig mal in den Laden gehen und verschiedene Modelle in die Hand nehmen.

Ich war in den letzten Jahren sehr viel mit meinen Kameras unterwegs. Unzählige anstrengende Bergwanderungen zu Fuß, viele sehr sehr lange Roadtrips. Die Kameras mussten immer einiges aushalten. Von Sandstürmen in der Wüste, über unsere schönen deutschen Wälder und Felder, bis hin zu nass kalten Höhlen in Island mit eisigem Sprühwasser waren so ziemlich alle Landschaftstypen dabei. Mit den Erkenntnissen dieser Zeit und meiner Erfahrung habe ich die sieben Bewertungskriterien Dynamikumfang, Megapixel, Bildqualität, Gewicht, Preis, Auswahl an Objektiven und Bedienung ausgesucht.

Dynamikumfang

Der Dynamikumfang einer Kamera bzw. des Sensors der Kamera bezeichnet den Umfang an Licht, den sie in einer Belichtung aufnehmen kann. Wenn du beim Fotografieren schon ein mal komplett schwarze oder weiße Bereiche ohne Zeichnung im Bild hattest, weißt du wovon ich spreche. Da kann man dann auch in der Nachbearbeitung nichts mehr raus holen. Daher ist ein hoher Dynamikumfang so wichtig. Das menschliche Auge kann ca. 20 Blendenstufen Lichtumfang aufnehmen, die besten Kameras aktuell 14,8 Blendenstufen. Man kann das Problem auch mit Grauverlaufsfiltern oder mehreren Belichtungen umgehen, das ist aber komplizierter und dauert länger.

Manchmal hat man einfach keine Zeit, das Stativ in aller Ruhe aufzubauen und mehrere Belichtungen der gleichen Szenerie zu erstellen, sondern es muss schnell gehen. Wie z.B. in dem Bild weiter oben mit dem niedlichen Papageientaucher, der sich den Sonnenuntergang ansieht. Ich war auf diesen Klippen um den Sonnenuntergang und diese kleinen Vögel zu fotografieren. Ich hatte mein Stativ aufgebaut und alles ausgerichtet, Bildkomposition für ein Gegenlichtfoto gemacht, aber dann landete der kleine Kollege plötzlich ein paar Meter weiter entfernt und ich musste mich langsam, ohne Stativ, etwas näher an ihn ranpirschen. Das Foto ist mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen worden, d.h. ich war recht nah dran.

Dann alles mit einer Belichtung im Kasten zu haben ist einfach großartig! Wie schade wäre es, wenn der Vordergrund nicht richtig belichtet ist, oder der Himmel komplett weiß und ausgefranst wäre. Auch deshalb muss man seine Kamera wie im Schlaf bedienen können. Wenn es so schnell gehen muss, sollte jeder Handgriff sitzen und man auch die Grundkenntnisse vom Zusammenspiel von Verschlusszeit, Blende und ISO sowie das Lesen des Histogramms verstanden haben.

Der Hafenort A auf den Lofoten zum Sonnenuntergang
Der Hafenort A auf den Lofoten zum Sonnenuntergang | Zum Bild

Ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig der Dynamikumfang ist, ist das Bild vom Sonnenuntergang im Hafenort „Å“ auf den Lofoten. Ich wollte nach einem sehr langen Tag im Auto einfach nur nochmal eine Runde am Hafen spazieren gehen, ohne schweres Gepäck wie Rucksack, Stativ und Pipapo. Der Himmel sah sowieso nicht vielversprechend aus, also hing ich mir nur die Nikon D810 mit dem Nikkor 16-35mm VR und angeschraubten Polfilter um die Schulter und stromerte einfach planlos drauf los. Plötzlich ergab sich dann auf einmal diese tolle Lichtstimmung und ich konnte ganz entspannt, quasi locker aus der Hüfte, das Bild oben fotografieren. Ich hab dann auf das Histogramm geguckt, war alles korrekt belichtet, keine ausgefransten Bereiche. Klasse! Der hohe Dynamikumfang der Kamera sowie der aktivierte Bildstabilisator des Objektivs machten es möglich diese kontrastreiche Szene praktisch im Vorbeigehen aufzunehmen.

Noch ein abschließender Kamera Hersteller spezifischer Hinweis dazu. Die Raw Bilder der Nikon Kameras können, im Gegensatz zu ihren Konkurrenten, verlustfreier, d.h. mit weniger Bildrauschen im Foto, bei der Entwicklung des RAWs wieder aufgehellt werden. Das hat den Vorteil, dass du bei sehr dynamischen Lichtsituationen tendenziell unterbelichten kannst, was zu kürzeren Verschlusszeiten führt. Auf diese Weise hast du das Bild, auch ohne Stativ und Mehrfachbelichtungen, vielleicht doch noch mit einer Belichtung korrekt im Kasten, weil du vorrangig auf die hellen Bereiche im Bild belichtest.

Megapixel

Die pure Anzahl der Megapixel korreliert nicht direkt mit der Bildqualität, ist aber dennoch wichtig. Als reiner Hobby Fotograf kannst du die Auflösung der Kamera nahezu ignorieren. So ziemlich jede Kamera, die du heutzutage kaufen kannst, hat eine ausreichende Auflösung um zumindest Din A4 Drucke anzufertigen.

Dazu ein kleines Rechenbeispiel zur Veranschaulichung. Angenommen du möchtest ein Foto in der Größe 20 x 30 cm ausdrucken. Das entspricht ungefähr der Norm-Größe DIN A4 (210 mm x 297 mm). Um diese Größe in 300 DPI zu erzeugen, brauchst du eine Auflösung von 3508 x 2480 Pixel, was ungefähr ~8.6 Megapixeln entspricht.

Zum Vergleich und damit du ein besseren Eindruck bekommst, folgend ein paar Kameras und deren Auflösung. Die hier im Vergleich zweit-platzierte Canon 5DS leistet ganze 8688 x 5792 Pixel, die Sony A6300 erzeugt Dateien mit 6000 x 4000 Pixeln. Die Sony A7RII bildet beeindruckende 7952 x 5304 Pixel ab. Bei den aktuellen Kameras ist also ganz locker sogar ein weitaus größerer Druck als die normale Zeitschriften Covergröße DIN A4 möglich. Das sollte wohl in den meisten Fällen ausreichen.

Falls du Poster von deinen Fotos drucken möchtest, z.B. ein DIN A2 Druck in 300 DPI, entspricht das einer Größe von 420 x 594 mm und 4961 x 7016 Pixeln. Umso größer deine Drucke, Poster oder sogar Plakate werden sollen, desto weniger DPI brauchst du dafür. Der Grund dafür ist, das unser Auge nur extrem feine Details erkennen kann, wenn man nah dran steht. Deswegen braucht ein großes Plakat weniger DPI als ein kleines. Man betrachtet es in der Regel von weiter weg als ein kleines Bild. DPI ist übrigens die Maßeinheit für die Auflösung im Druck und heißt im Englischen „dots per inch“ oder übersetzt „Punkte pro Zoll“.

Tipp: Megapixel ist nicht gleich Megapixel. Die reine Auflösung ist kein Garant für Qualität und lässt sich Geräte übergreifend auch nicht ohne weiteres vergleichen. Die Fotos einer 40+ Megapixel Handykamera unterliegen im Vergleich immer denen einer Spiegelreflex- oder Systemkamera. Der Grund dafür ist die Sensorgröße.

Bildqualität

Die Bildqualität einer Kamera hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt das Rauschverhalten und der damit verbundene niedrigste native ISO Wert des Sensors einer Kamera.

Sensor: Vollformat oder Crop

Generell gilt, je größer der Sensor einer Kamera, je besser ist auch die Bildqualität und das Rauschverhalten der Fotos und deren Bilddaten. Aber nicht jeder braucht auch diese Qualität. Es kommt auf deine eigenen Ansprüche an und was du mit den erstellten Bildern im Nachgang vor hast.

Sensorformate gängiger Kameras im Vergleich
Sensorformate gängiger Kameras im Vergleich

Vollformat Sensoren liefern im Allgemeinen aufgrund ihrer Größe eine höhere Bildqualität ab als Crop (APS-C / DX) Sensoren oder gar Handy-Kameras. Kameras in Mobiltelefonen haben zwar mittlerweile teilweise schon eine hohe Megapixelzahl, aber einen dafür relativ kleinen Sensor verbaut, sodass die tatsächliche Bildqualität mit den Marketingversprechen der Hersteller oft nicht mithalten kann. Je größer der Sensor, je größer ist normalerweise auch die Qualität der Bilddaten.

Ein weiterer Vorteil der Vollformat Kameras ist der höhere Dynamikumfang gegenüber den kleineren APS-C Sensoren. Natürlich haben sie auch Nachteile, wie den höheren Preis und meistens ein höheres Gewicht. Da punkten dann die Crop-Sensor Kameras. Sie sind auf langen Bergtouren leichter zu tragen und kostengünstiger, wie auch die entsprechenden Objektive und weiteres Zubehör. Sie haben, bei direkten Vergleich derselben Brennweite, durch den geringeren Bildausschnitt weniger Verzeichnung, wie in der Abbildung unten veranschaulicht. Die kleineren Sensoren erreichen zudem einfacher mehr Tiefenschärfe als große Sensoren, bei denen gerade beim klassischen Landschaftsfotografie Bildaufbau (Nah-zu-Fern Bildkomposition) öfter Fokus-Stacking nötig ist um das Foto in allen Bereichen scharf zu haben. Die kleineren Sensoren haben also gerade in der Naturfotografie durchaus ihre Vorteile.

Diese Vor- und Nachteile musst du für dich abwägen, was dir persönlich wichtiger ist. Ich habe zunächst mit einer Nikon Crop angefangen, bin dann später zu Canon Vollformat gewechselt und dann, aufgrund des hohen Dynamikumfangs der Kameras, wieder zurück zu Nikon, allerdings dann auch dort im Vollformat. Mit diesem Setup bin ich jetzt seit ca. fünf Jahren unterwegs und sehr zufrieden.

Grafische Darstellung der Verzeichnung vom Objektiv auf Sensor
Grafische Darstellung der Verzeichnung vom Objektiv auf Sensor (blau Vollformat, orange Crop)

Crop-Faktor: Noch ein kleiner Exkurs an dieser Stelle. Der Umrechnungsfaktor der Brennweiten (also des zu sehenden Bildausschnitts) zwischen Vollformat und Crop Sensoren ist von Hersteller zu Hersteller etwas unterschiedlich. Bei Canon (APS-C) beträgt er 1.6, bei Nikon (DX) und Sony beträgt er 1.5 gegenüber dem Kleinbild Vollformat (bei Nikon FX). High-End Kompaktkameras und kleine Systemkameras des CX Formats haben den Faktor 2.7. Ok, aber was genau bedeutet das jetzt? Das bedeutet, wenn du z.B. eine Weitwinkel Bildkomposition mit 16mm Brennweite an einer Vollformat Kamera aufgenommen hast und den gleichen Bildausschnitt auch mit einer Canon Crop Kamera fotografieren willst, brauchst du ein 10mm Weitwinkel Objektiv. Das heißt 10mm an einem Crop Sensor entsprechen 16mm auf einem Vollformat Sensor, da 10 * 1.6 = 16. Zur Verdeutlichung wie genau Bildwinkel und Brennweite über den Strahlensatz zusammen hängen folgende animierte Grafik. Wenn du dich darüber hinaus noch intensiver mit den technischen Hintergründen beschäftigen möchtest, dann empfehle ich dir diesen Artikel dazu.

Crop Faktor Animation
Crop Faktor Animation

Rauschverhalten (ISO Wert)

Das Rauschverhalten oder Bildrauschen, in der von der Kamera erzeugten Bilddatei, ist enorm wichtig für die Bildqualität und sollte so gering wie möglich sein. Auch hier spielt wieder die Größe des Sensors, aber auch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Achte also darauf, welchen nativen ISO Wert die Kamera hat. Dieser sollte tendenziell möglichst niedrig sein. Bei den meisten Kameras ist der Standardwert ISO100. Bei den Kameras der Nikon D800er Serie ist er aber z.B. bei ISO64 und erweiterbar auf ISO32. Benutzt du für deine Aufnahmen diesen nativen ISO Wert, hat die Kamera ihr bestes Rauschverhalten. Das heißt, es ist dann möglichst gar kein Rauschen im Foto zu sehen.

Wenn deine Bilder durch zu viel Bildrauschen verunreinigt sind, macht es keinen Sinn mehr sie groß ausdrucken und sie werden auch für den Verkauf tendenziell von Resellern, Editoren und Art Direktoren usw. eher abgelehnt, da diese auf eine sehr hohe Bildqualität für ihre Kunden achten. Wenn du mehr über den Verkauf von Fotos wissen möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel dazu.

Das Bild unten mit den roten Fischerhütten und beeindruckenden Bergen veranschaulicht eine sehr hohe Bildqualität. Es ist bei ISO64 aufgenommen und hat praktisch überhaupt kein sichtbares Bildrauschen. Um das zu verdeutlichen, habe ich einen 100 Prozent Ausschnitt hinzugefügt. In dem Beispielausschnitt siehst du, dass es selbst in den dunklen Bereichen des Bildes, wie z.B. dem Dach, kaum Rauschen zu sehen ist. So sollte es sein.

Hamnoya Lofoten
Das Fischerdorf Hamnoya auf den Lofoten | Zum Bild
Beispielfoto Bildrauschen, ISO64
100% Bildausschnitt – Bildrauschen bei ISO 64

Nicht nur der niedrigste ISO Wert einer Kamera ist wichtig, auch der höchste spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Nicht ohne Grund versuchen sich die Kamerahersteller bei jeder Kamera Generation gegenseitig zu übertrumpfen. Einen möglichst hohen ISO Wert brauchst du, um in Situationen mit wenig Licht die Sensorempfindlichkeit, sprich den ISO Wert, erhöhen zu können um die Verschlusszeit möglichst gering zu halten bei konstanter Blende (und Schärfe). Wie das Zusammenspiel von Verschlusszeit, Blende und ISO genau funktioniert, kannst du in meinem verlinkten Artikel dazu in Ruhe nachlesen.

Tanz der Nordlichter Aurora Borealis in Island
Tanz der Nordlichter Aurora Borealis in Island | Zum Bild
100% Bildausschnitt - Bildrauschen bei ISO 800
100% Bildausschnitt – Bildrauschen bei ISO 800

Situationen bei denen du eine hohe ISO benutzt, sind z.B. Partyfotos in schlecht beleuchteten Räumen ohne Stativ, Nachtfotografie und als Unterart davon, das Fotografieren von Nordlichtern (oder Aurora Borealis) am nächtlichen nordischen Himmel. Dabei benutzt man zwar ein Stativ und hat so gesehen alle Zeit der Welt zum Belichten des Fotos, aber dann sieht der Tanz der fallenden Lichter sehr verschwommen und nicht mehr wahrnehmbar aus. Also möchte man auch hier die Belichtungszeit möglichst gering halten. Je nach Situation, Mondphase und Umgebungslicht meistens zwischen circa 6 bis 12 Sekunden. Das hier gezeigte Bild ist 15 Sekunden bei ISO800 und Blende F/2.8 belichtet worden. Der 100 Prozent Ausschnitt zeigt das Rauschverhalten bei einem ISO Wert von 800 und ist dementsprechend schon relativ stark sichtbar.

Gewicht

Da du mit der nigelnagelneuen Kamera sicher nicht nur zu Hause auf der Couch sitzen und sie als heiligen Gral bestaunen und bewundern willst, sondern damit raus in die Natur und Fotos produzieren willst, spielt das Gewicht eine nicht unerhebliche Rolle für den Transport der Ausrüstung.

Mit der Kamera fängt es an und an ihr orientiert sich im Grunde genommen auch das Gewicht vom gesamten Rest deiner Foto Ausrüstung. Seien es die Objektive, Stative, Filter, Akkus, der benötigte Rucksack und weiteres Zubehör. Allein das Gehäuse einer großen Vollformat Profikamera kann schon mal durchaus das Doppelte einer Einsteiger Crop Kamera wiegen. Dazu kommen dann entsprechend schwerere Objektive. Gutes „Glas“ hat seinen Preis und eben auch sein Gewicht. Dieses Gesamtgewicht aus Kamera + Linse muss dann auch von einem Stativ und vor allem dessen Platte am Stativ gehalten werden können.

Nach meinem Systemwechsel hatte ich eine ziemlich brenzliche Situation auf der Wolfswarte im Harz, als mir die große Nikon Kamera mit dem sehr schweren Nikkor 14-24mm (fast 1kg) während einer Langzeitaufnahme im Hochformat einfach nach vorne weggeklappt ist und fast mit Stativ umgefallen wäre. Danach habe ich mir ein stabileres Stativ gekauft, was aber natürlich auch entsprechend schwerer beim Tragen ist.

Zu kleines Stativ für zu schwere Kamera + Linse
Zu kleines Stativ für zu schwere Kamera + Linse | Zum Bild

Wenn du also sehr viele anstrengende Bergwanderungen unternehmen willst und sowieso schon sehr viel Ausrüstung den Berg hochtragen musst, ist die Wahl einer kleineren leichteren Kamera vielleicht die bessere für dich. Da mir persönlich Bildqualität und der Dynamikumfang über alles gehen, nehme ich das höhere Gewicht in Kauf und sehe als kostenloses Training für die Beine und den Rücken. Auch wenn es manchmal nervt!

Bei Flugreisen hatte ich aufgrund des hohen Gewichts auch schon öfter mal Probleme meine gesamte Ausrüstung in nur einem Rucksack ins Handgepäck zu bekommen. Die musste dann über mehrere Personen aufgeteilt werden oder man muss sich schweren Herzens überwinden und einige Linsen oder Zubehör und Extras zu hause lassen. Keine einfache Entscheidung.

Preis

Wie bei den meisten Dingen unseres Lebens, spielt natürlich auch beim Kauf einer Kamera der Preis eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. Wie viel Leistung bekomme ich für möglichst wenig Geld? Oder man fragt sich, was ist mir eine herausragende Bildqualität oder enorme ISO Werte und ein geringes Gewicht wert. Das kommt natürlich wieder auf den Verwendungszweck der Kamera an und was du mit den Bildern vor hast.

Willst du vom Verkauf deiner Fotos leben und jetzt oder später dein Geld damit verdienen, solltest du nicht unbedingt an der Bildqualität sparen und eine möglichst billige Kamera kaufen. Wenn du dann tatsächlich mit den Fotos Geld verdienst, refinanziert sich die Kamera vielleicht sogar von alleine.

Liegt dein Fokus eher auf ausgedehnten Reisen und dem Festhalten von Erinnerungen und Urlaubseindrücken, kann eine Einsteiger Low-Budget Kamera sinnvoll für dich sein und du solltest das gesparte Geld lieber in Erlebnisse investieren.

Der tatsächliche Preis einer Kamera ist also relativ zu betrachten.

Objektivauswahl

Wer sich für eine der hier im Artikel vorgestellten Kameras interessiert, der will mit hoher Wahrscheinlichkeit auch unterschiedliche Objektive daran benutzen. Sonst könnte man sich ja auch für eine Bridgekamera oder die weiter unten vorgestellte Leica mit festverbauter Linse entscheiden.

Für die Marktführer Canon und Nikon gibt es für nahezu alle Kameramodelle ausreichend originale Objektive direkt vom Hersteller. Was das schiere Angebot angeht hat Canon bei den Objektiven die Nase vorn. Die Linsen der L-Serie, wie z.B. das Canon L 16-35mm produzieren zudem die schönsten Sonnensterne bei geschlossener Blende.

Was die Schärfe bis an die äußersten Ränder des Bildes angeht, bin ich aber immer noch von der Qualität des Nikkor 14-24mm überzeugt. Wenn man anderes gewohnt ist und dann ein mit diesem Objektiv aufgenommenes Bild auf 100% öffnet, haut es einen erstmal richtig um und man muss zusehen, dass man den Mund irgendwann wieder zu bekommt.

Cinque Torri Italien mit 300mm Objektiv
Cinque Torri im Herbst bei 300mm | Zum Bild

Sony hat in den letzten Jahren sehr gut nachgezogen und hat für seine spiegellosen Systemkameras ebenfalls ein großes Sortiment an originalen Linsen aufgestellt. An Alternativen mangelt es aber gegenüber den bei beiden anderen Herstellen ein wenig. Ob das für dich aber überhaupt wichtig ist, musst du für dich entscheiden.

Ob dieser Punkt für dich eine große Rolle spielt oder nicht, hängt auch davon ab, ob du sehr viel experimentieren möchtest, oder schon genau weißt was und womit du in Zukunft fotografieren willst. Gerade am Anfang probiert man mal noch das ein oder andere Objektiv aus und stellt dann nach einiger Zeit fest, dass man es doch nicht mehr verwendet. Sei es eine Festbrennweite mit großer Offenblende und schönem Bokeh oder ein Makro Objektiv oder eine sehr lange Tele Linse.

Ich selbst habe z.B. auch ein Teleobjektiv bis 300mm. Tatsächlich nehme ich aber 95% meiner Fotos im Bereich 14 bis 35mm Brennweite auf. Das Teleobjektiv nehme ich auch nur noch mit, wenn ich vorher weiß, das ich es tatsächlich benutzen werde. Das Bild der berühmten 5 Türme in den italienischen Dolomiten ist eins meiner sehr wenigen Bilder, die ich mit Tele Objektiv bei 300mm aufgenommen habe.

Bei der Objektivauswahl ist also wichtig, dass es sehr gute Objektive, direkt vom Hersteller oder vom Drittanbieter, in deinen bevorzugten Brennweiten Bereichen gibt.

Bedienung (Haptik, Menü)

Selbst unter Landschaftsfotografen, die die meiste Zeit vom Stativ arbeiten, spielt die Haptik der Kamera eine gewisse Rolle. Sie muss sich einfach gut in der Hand anfühlen und zu dir passen. Durch den hohen Dynamikumfang meiner Kamera, dem verbauten interen Sensor-Stabilisator in Kombination mit dem Objektiv Bildstabilisator braucht man das Stativ aber schon viel seltener als früher und hat die Kamera deshalb öfter und länger in der Hand.

Viel wichtiger, als wie sich die Kamera in deiner Hand anfühlt, ist allerdings, dass du sie wie im Schlaf und mit geschlossenen Augen schnell und präzise bedienen kannst. Das Menü sollte übersichtlich sein, du dir Favoriten Einstellungen und Profile anlegen können und das Konzept sollte einfach zu verstehen sein.

Auch dabei gibt es unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben. Ich mag z.B. das Nikon Konzept mit den zwei Einstellrädern rechts oben am Gehäuse. Das hat mir bei Canon irgendwie gefehlt. Andere stören die zwei Räder wahrscheinlich wieder und sie fühlen sich bei Canon eher zu hause und aufgehoben. Das kriegt man nur über probieren heraus.

Wichtig ist, dass dir das Bedienkonzept gefällt und dir die Handhabung der Kamera in Fleisch und Blut übergeht.

Worauf ich keinen Wert lege

Für mich persönlich ist dieser ganze neumodische und moderne Firlefanz an einer Kamera wie z.B. Wlan (Wifi), Bluetooth, HDMI, ein 360° klappbares Display und gefühlt eine Milliarde Motiv-Voreinstellungen, sonstige Einstell und Fern-Bedienungs Elemente und am besten gleich noch eine Verknüpfung mit Social Media Konten komplett irrelevant.

In der Landschaftsfotografie und für die Fotos und deren Qualität an sich, ist dies alles nicht von Belang, eher im Gegenteil. Es stört bei der Bedienung wesentlicher Funktionen und macht die Kamera anfällig für Ausfälle und Störungen. Außerdem gilt, umso mehr Quatsch und unnötige Technik verbaut ist, um so eher geht auch mal etwas davon kaputt. Vor allem wenn es richtig kalt, nass oder stürmisch wird.

Akkus: Auf die Akkus der Kamera bin ich bisher noch nicht weiter eingegangen. Das hat den Grund, dass ich noch keine Kamera hatte, wo sie ein kritische Rolle gespielt hätten. Ich habe pro Wanderung meistens ungefähr drei geladene Akkus dabei, das hat bisher immer gereicht. Auf längeren Reisen und mehr-tägigen Trips und Touren nehme ich entsprechend mehr mit oder gehe behutsamer mit dem Live-View und dem Betrachten der Bilder an der Kamera um, um den Bildschirm zu schonen und damit Akkuleistung zu sparen. In kalten Gefilden, z.B. bei einer nächtlichen Nordlichter-Fotografie-Session in der Arktis, ist es am besten die nicht benutzten Akkus in der warmen Jackentasche, nahe am Körper, zu tragen. So halten sie länger. Auf Roadtrips lade ich sämtliche Geräte, auch Drohne und Laptop im PKW / Wohnmobil mit einem Wechselrichter. Das hat bisher auch immer super geklappt. Das sieht das ungefähr so aus wie in folgendem Bild. Anzumerken ist, dass Sony der einzige Hersteller ist, der bisher kein dediziertes Netzteil für das Laden mitliefert. Die Akkus können nur über die Kamera geladen werden.

Foto Ausrüstung im Auto laden
Foto Ausrüstung im Auto laden

Welche Kameras ich aus diesem Vergleich ausschließe und warum

Es gibt einfach eine Unmenge an Herstellern mit unterschiedlichsten Kamera Systemen. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die gängigsten Marken und Kameratypen der letzten zehn bis zwanzig Jahre im Bereich Landschaftsfotografie und was sich unter vielen Berufsfotografen als Quasi Standard über die Jahre durchgesetzt hat. Ich vergleiche die aktuellen Vollformat sowie Crop (APS-C / DX), DSLR (Digital Single Lens Reflex) und Systemkameras (DSLM (Digital Single Lens Mirrorless)) der meist benutzten Hersteller mit einer großen Auswahl an originalen Objektiven vom Kamerahersteller selbst, sowie günstigere Alternativen von Drittanbietern.

Es gibt aber durchaus Kameras auf dem Markt, die eine noch bessere Bildqualität, als die hier favorisierten Top 3 Kameras haben, aber dafür dann auch einen unangemessen hohen Preis oder ein sehr hohes Gewicht und damit einfach sehr unhandlich für praktische Landschaftsfotografie wären.

Sonnenstrahlen fallen auf Kamera und Stativ in der Böhmischen Schweiz
Sonnenstrahlen fallen auf Kamera und Stativ in der Böhmischen Schweiz | Zum Bild

Leica

Ein Beispiel ist die Leica Q2. Eine Vollformatkamera mit 47 Megapixeln und einer hervorragenden Bildqualität. Aber sie hat eben auch einige gravierende Nachteile. Die Objektivauswahl begrenzt sich durch die festverbaute 28mm Festbrennweite auf genau eins und dann die hohen Kosten mit über 4500 EUR.

Hasselblad

Dann gibt es natürlich die legendären Hasselblad Kameras, ebenfalls mit einer sehr hervorragenden Bildqualität, aber auch hier sprechen der wahnsinnig hohe Preis (ähnlich einem Kleinwagen) und das hohe Gewicht und die Komplexität dagegen. Rainer Mirau ist z.B. ein Landschaftsfotograf, der sich trotzdem dafür entschieden hat eine Arca Swiss Rm3Di (Fachkamera) in Kombination mit der Phase One IQ3 100MP Digitalrückteil zu benutzen. Warum er sich das antut, kannst du auf seiner Webseite nachlesen. Mittlerweile gibt es die Phase One IQ4 mit 150 Megapixel. Diese Bildqualität kostet mit einem Objektiv ca. 48.000 EUR in der Anschaffung. Mit diesem Preis, aber auch nicht zuletzt durch ihr hohes Gewicht fällt auch diese Kamera aus der Liste möglicher Kameras für die meisten Landschaftsfotografen. Ein ausführlichen Test zur IQ4 kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Fuji

Auch Fuji spielt im Segment der Mittelformatkameras mit und hat mit der GFX100 eine sehr gute Kamera auf den Markt gebracht. Der große 100MP CMOS Sensor ist sogar Bild stabilisiert. Laut Hersteller bis zu 5,5 Blendenstufen, wodurch längere Belichtungszeiten ohne Stativ möglich sind und du quasi auch in schwierigen Lichtverhältnissen aus der Hand fotografierst und trotzdem scharfe Bilder bekommst. Mit 1,4 KG Gewicht ist sie in ihrem Bereich sogar relativ leicht, aber das ändert auch nichts am hohen Preis von ca. 11.000 EUR für diese Kamera.

Nikon Z7

Recht neu auf dem Markt ist die Systemkamera (DSLM) Nikon Z7. Sie ist vergleichbar mit dem Testsieger Nikon D850, hat aktuell aber ein geringe Auswahl (aktuell 2) von nativen Nikon- und Drittanbieter- Objektiven für das Nikon Z-System. Darüber hinaus hat sie etwas weniger Dynamikumfang als die Kameras der D800 Serie. Punkten kann sie gegenüber dem Sieger aber mit dem 5-Blenden Bild-Stabilisator (statt 3 bei der D850), ihrer geringen Größe und dem entsprechend kleinen Packmaß, ihrem gigantischen Sucher mit Echtzeithistogramm und dem praktisch inexistenten Sensorstaub. Der Autofokus ist aber noch nicht auf dem Niveau der DSLR Konkurrenten und somit ist sie keine Kamera für Tier- oder Sportfotografie. Für reine Landschaftsfotografie ist sie aber ein sehr heißer Kandidat für den Titel in den kommenden Jahren.

Drohnenkameras

Aus der modernen Welt der Landschaftsfotografie sind Bilder aus der Luft nicht mehr wegzudenken. Sie sind aber immer noch eine Nische der Landschaftsfotografie und begeistern nicht jeden. Zudem ist die Bildqualität der gängigen Drohnenkameras denen aktueller Spiegelreflex- und Systemkameras klar unterlegen. Da ich selbst begeisterter Luftfotograf bin, habe ich einen ausführlichen Artikel über Drohnenfotografie geschrieben. Dieser beinhaltet viele Tipps und Tricks, stellt Regeln und Gesetze vor, gibt Sicherheitshinweise und stellt dir natürlich auch verschiedene Drohnen mit Kamera vor und gibt dir Kaufempfehlungen.

Beste Profi Kameras – Meine Top 3

Diese Liste und das Ranking zur besten Kamera für Landschaftsfotografie spiegeln natürlich meine persönlichen Meinung und meine Erfahrungen der letzten Jahre wieder. Sie basiert nicht auf rein mathematischen Algorithmen und Messergebnissen.

Ich aktualisiere diese Liste regelmäßig, siehe letztes Update ganz oben. Meistens nach der jährlich statt findenden und weltweit größten Foto- und Kamera-Messe, der Photokina in Köln.

Die besten Kameras für Landschaftsfotografie

Canon EOS 5DS R
Platz 2
Spiegelreflexkamera
53 Megapixel
12,4 Blendenstufen Dynamikumfang
Gewicht: 850g
Sehr große Auswahl an Objektiven
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Sony A7R III
Platz 3
Systemkamera
42 Megapixel
14,7 Blendenstufen Dynamikumfang
Gewicht: 657g
Gute Auswahl an Objektiven
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Die technischen Daten der drei hier favorisierten Kameras kannst du dir auch im Detail nochmal im Vergleich bei den Kollegen von DXO Mark ansehen. Hier geht’s zum Vergleich.

Kamera Vergleich Canon EOS 5DS R vs Nikon D850 vs Sony A7R III
Kamera Vergleich Canon EOS 5DS R vs Nikon D850 vs Sony A7R III

Die Top 3 Profi Kameras für Landschaftsfotografie noch einmal näher erklärt und kurz mit Bild und Alternativen vorgestellt.

Platz 3: Sony Alpha 7R III

Platz 3: Kamera Sony Alpha 7R III
Sony Alpha 7R III

Die Sony Alpha 7R III ist die erste Vollformat-Systemkamera mit einem rückwärtig belichteten Sensor. Die aktuelle Kamera ins Sonys Sortiment der DSLM Kameras, die Sony A7R III verbindet die kompakte Größe und das niedrige Gewicht einer Systemkamera mit der Qualität des 35mm Vollformat Exmor R CMOS Sensors. Sie bietet starke 42,4 Megapixel und natürlich die Möglichkeit Wechselobjektive zu benutzen. Die großen Vorteile dieser Kamera sind, dank des guten Sensors, der große Dynamikumfang sowie das geringe Gewicht der Kamera. Das Objektivsortiment für dieses System baut Sony momentan ständig aus. Falls du so viele Megapixel nicht brauchst oder willst, kannst du dir alternativ die Sony A7 III angucken. Sie bietet 24,2 Megapixel bei sonst identischer Ausstattung und Leistungsmerkmalen, aber einem deutlich geringeren Preis. *Update* Voraussichtlich im August 2019 soll die neuste Version dieser Kamera erscheinen. Die Sony Alpha A7R IV mit unglaublichen 61 Megapixeln und einem verbesserten Autofokus-System, sowie nun zwei parallelen SD Kartenslots.

Platz 2: Canon 5Ds R

Platz 2: Kamera Canon 5DS R
Canon 5Ds R

Die Canon 5DS R ist Canons Spitzenreiter unter den Landschaftsfotografie DSLR Kameras. Sie ist etwas leichter als der direkte Nikon Konkurrent und hat ein überragendes Angebot an sehr vielen guten Wechselobjektiven direkt von Canon und vielen Drittanbietern. Der große Sensor bietet unglaubliche 53 Megapixel und damit einen gigantischen Detailreichtum für deine Bilder. Diese kannst du dann dadurch sehr großformatig drucken und lizenzieren lassen. Solltest du diese hohe Auflösung nicht wollen, bietet auch Canon alternativ die etwas leichtere und ein Jahr jüngere Canon EOS 5D Mark IV mit 30,4 Megapixeln an. Da ich selbst auch schon einige Jahre mit Canon Vollformat Camera unterwegs war, kann ich deren gute Haptik mehr als bestätigen. Noch heute juckt es mich immer in den Händen, wenn ich irgendwo eine 5Ds R oder ein 5D Mark IV sehe und würde die Kamera dann am liebsten mal wieder benutzen. Sie sieht nicht nur bullig und kompakt aus, sondern liegt einfach Klasse in der Hand.

Platz 1: Nikon D850

Platz 1: Kamera Nikon D850
Nikon D850

Die Nikon D850 ist für mich das absolute Flaggschiff aller Kameras auf dem hart umkämpften Markt für Landschaftsfotografie DSLR Kameras. Seit dem die legendäre D800 und die D800E ohne Tiefpassfilter, aber mit überragendem Dynamikumfang auf dem Markt erschienen sind, benutzte ich diese Nikon Vollformat Kameras und bin persönlich sehr zufrieden damit. Die neuste Generation dieser Serie bietet bis zu 9 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung und starke 45,4 Megapixel und – wie gewohnt – einen beeindruckend hohen Dynamikumfang. Durch die hohe ISO-Empfindlichkeit zwischen 64 bis 25.600 (erweiterbar auf 32 bis 102.400) meistert sie auch problemlos alle Low-Light Situationen und kann 4K-UHD Videos ohne Crop-Faktor aufnehmen. Wer sich auch mit 36,3 Megapixeln zufrieden gibt und den Komfort des gleich großen Dynamikumfangs erleben will, kann sich auf für den hervorragenden Vorgänger, der Nikon D810 entscheiden und viel Geld sparen.

Beste Amateur Kameras – Meine Top 3

Folgend nun eine tabellarische Auflistung mit den wichtigsten Eigenschaften der Kameras und mein persönliches Ranking.

Nikon D5600
Platz 2
Spiegelreflexkamera
24,2 Megapixel
Gewicht: 415g
Viele Objektive zur Auswahl
Preis anzeigen
Panasonic Lumix DMC-G70
Platz 3
Systemkamera
16,8 Megapixel
Gewicht: 1020g
Überschaubare Auswahl an Objektiven
Preis anzeigen

Die besten Einsteiger Kameras für Landschaftsfotografie

Die Top 3 Einsteiger Kameras für Landschaftsfotografie noch einmal näher erklärt und kurz mit Bild vorgestellt.

Platz 3: Panasonic LUMIX G DMC-G70

Panasonic LUMIX G DMC-G70

Die Panasonic LUMIX G DMC-G70 ist eine handliche und vielseitige Systemkamera. Der Sensor leistet gute 16 Megapixel und eine sehr gute Bildqualität. Das Gehäuse bietet einen OLED Sucher und LCD Touchscreen. Als günstige Allround Einsteiger Kamera kann man mit ihr unter anderem auch Ultra HD Videos aufnehmen. Was sie von anderen Kameras abhebt ist ein extrem schneller Autofokus. Wenn du also neben Landschaften auch Tier- oder Sportfotografie betreiben willst, könnte diese Kamera dein Einstieg sein. Solltest du sowieso schon andere passende Objektive für dieses Panasonic Kamera System haben, sollte dir die Wahl für diese Kamera zusätzlich leichter fallen.

Platz 2: Nikon D5600

Einsteiger Platz 2: Nikon D5600
Nikon D5600

Die Nikon D5600 ist eine absolute Top Einsteiger Spiegelreflexkamera von Branchenriesen Nikon. Dadurch ist auch eine große Auswahl an sehr guten verfügbaren Wechselobjektiven vorhanden. Was sie zusätzlich auszeichnet ist der 24,2 Megapixel DX CMOS Sensor und eine übliche ISO-Empfindlichkeit zwischen 100 und 25.600er ISO. Wer auf Firlefanz steht kommt auch nicht zu kurz. Die Kamera ist SnapBridge-kompatibel, d.h. über Bluetooth und WiFi ansteuerbar. Sie bietet auch einen neig-/drehbarer 3,2 Zoll Touchmonitor. Die Kamera ist ein wenig mit meiner allerersten DSLR, der Nikon D80, vergleichbar und erinnert mich an diese.

Platz 1: Canon EOS 800D

Einsteiger Platz 1: Canon 800D
Canon EOS 800D

Die Canon 800D SLR-Digitalkamera ist ein perfekter Einstieg in die Welt der DSLR Kameras. Der Hersteller Canon, sowie viele weitere Drittanbieter, lassen dich aus einem ganzen Sammelsurium unterschiedlichsten Objektiven und vielem nützlichen Zubehör für diese Kamera auswählen. Die 800D bietet einen großen 24,2-Megapixel-APS-C-Sensor mit einer sehr soliden Bildqualität mit vielen feinen Details. Darüber hinaus hat die Kamera einen optischen Sucher mit 45 Cross-Type-AF-Messfelder, welcher auch bei schwachem Licht einen schnellen Autofokus gewährleistet. Wie gewohnt bei Canon, ist die Kamera schnell und einfach zu bedienen und bietet Serienaufnahmen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 Bildern pro Sekunde, was ok ist für Landschaftsfotografie. Absolut Top ist der 5-Achsen-Bildstabilisator, der vor Verwacklungen bei Aufnahmen ohne Stativ schützt.

Kamera kaufen oder leihen

Solltest du dir trotz meiner Kaufempfehlungen und Ratschlägen jetzt noch nicht hundertprozentig sicher sein, welche Kamera du dir kaufen möchtest, dann ist es vielleicht sinnvoll dir erstmal eine Kamera zu leihen und sie eine Woche lang intensiv auszuprobieren. Das kannst zum Beispiel bei Gearflix, Grover und Gearo tun. Auch wenn du mal verreisen möchtest oder ein Foto Projekt mit speziellen Anforderungen an die Technik hast, kann es sinnvoll sein, die ein oder andere Kamera oder ein spezielles Objektiv auszuleihen, anstatt es dauerhaft zu kaufen.

Ich denke da zum Beispiel gerade ans Fotografieren von Nordlichtern mit speziellen weitwinkligen und lichtstarken Objektiven, wie dem Nikkor 14-24mm. Wenn du das teure Objektiv sonst kaum benutzen würdest, macht es Sinn es sich nur für diese spezielle Reise zu mieten.

Die Preise sind ok, finde ich. Eine DSLR / DSLM Kamera gibt es, je nach Kategorie zwischen 19 EUR und 199 EUR pro Woche. Es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Kamera Zubehör

Objektive

Auch die beste Kamera nützt dir nicht viel, ohne das richtige und passende Zubehör. Neben der Kamera selbst ist natürlich das Objektiv das Wichtigste um eine möglichst hohe Bildqualität zu erreichen. Im Prinzip ist ein sehr gutes Objektiv mehr wert, als eine Top Kamera. Im Idealfall wirst du ein sehr gutes Objektiv über mehrere Kamera Generationen hinweg nutzen können. Ein hoher Anschaffungspreis ist daher relativ zu betrachten.

Nikkor 14-24mm Polfilter
Nikkor 14-24mm + Polfilter an Nikon FX Kamera

Grundlegend sollte das Kamera Gehäuse und die Objektive schon in einer Liga spielen. In meinen Augen bringt es nicht viel, die teuerste Kamera zu kaufen und dann billige Plastik-Objektive zu benutzen. Umgekehrt genauso, die besten Objektive an einer Kamera mit winzigem Sensor bringen auch nicht viel. Beides sollte qualitativ zusammen passen. Über das beste Objektiv für Landschaftsfotografie schreibe ich noch einen eigenen Artikel. Solange kannst du dich meinen Empfehlungen umsehen.

Für Landschaftsfotografen sind erfahrungsgemäß im besonderen Weitwinkelobjektive interessant. Du kannst damit einfach mehr Landschaft in einem Bild einfangen und präsentieren. Die Finger lassen solltest du, wenn möglich, von Superzoom Objektiven (18-300mm). Diese sind zwar praktisch, weil du nur eine Linse mitnehmen musst, aber die Bildqualität, gerade im Bereich Schärfe, ist meistens miserabel. Dann doch lieber ein oder zwei Objektive mehr einpacken. Ich nehme meistens ein Weitwinkel (Nikkor 24-120mm) und ein Zoom Objektiv (Nikkor 24-70mm) mit. Damit decke ich 90% meines Bedarfs an Brennweite locker ab.

Filter

Neben der Grundausrüstung, d.h. Kamera und Objektiv, gibt es einiges an Zubehör, was sich über die Jahre als sehr nützlich erwiesen hat. Wenn du anfängst, ernsthafte und durchdachte Landschaftsfotos zu fotografieren, brauchst du natürlich ein Stativ und einen Fernauslöser für die Kamera.

Neutrale Graufilter
Neutrale Graufilter ND4 ND8 ND64 und ND1000

Im Bereich Landschaftsfotografie gibt es zudem einige Filter, die quasi einfach dazu gehören. Das ist allen voran natürlich der Polarisationsfilter, dicht gefolgt von neutralen Grau- und Grauverlaufsfiltern. Zum Schutz der Linse, kannst du optional UV Filter benutzen.

Tipp: In meinem Artikel 10 Tipps für kreative Landschaftsfotos erfährst du, was du mit diesen Filtern alles anstellen kannst.

Zusätzliches Zubehör

Abhängig von deiner Kamera, brauchst du zum Speichern der Bilder zuverlässige CF Karten und SD Karten. Eine Kamera Wasserwaage hat sich bei mir über die Jahre als sehr nützliches kleines Tool erwiesen. Gerade auf einem Stativ mit Kugelkopf, lässt sich die Kamera so problemlos waagerecht ausrichten. Ein einfaches Universal Reinigungsset, bestehend aus Lenspen, Blasebalg und Mikrofasertuch, solltest du auch immer dabei haben. Passend dazu gibt es zum Reinigen der Linsen noch dieses Reinigungsspray.

Zum Transport der ganzen Ausrüstung nehme ich seit Jahren eine Kombination aus Wanderrucksack und ICU (internal Camera Unit). Damit lässt sich die Kameraausrüstung, neben dem Wander-Zubehör, Essen und Trinken, Wechselkleidung usw., vor allem angenehm auf dem Rücken tragen.

Fazit

Es gibt sehr viele sehr gute Kameras auf dem Markt. Die Hersteller entwickeln diese ständig weiter und verbessern Funktionen, Handhabung und gehen auf die Kundenwünsche ein. So richtig verkehrt machen, kannst du beim Kauf einer modernen DSLR oder DSLM Kamera heute nichts mehr. Die sind mittlerweile alle recht gut. Es kommt eben auf deine persönlichen Präferenzen an, was deine Motive sind und dir wichtig ist an einer Kamera.

Wichtig sind, neben dem guten (möglichst abgedichtetem) Gehäuse und Sensor, vor allem die Objektive. Es kann sich durchaus lohnen auf mal auf dem Gebrauchtmarkt nach etwas gealterten Top Kameras mit relativ wenig Auslösungen zu gucken und das gesparte Geld in gute Objektive und Reisen zu investieren.

Wenn du absolut gar nichts falsch machen willst, ist meine klare Kaufempfehlung, das Flaggschiff unter den Landschaftsfotografie Kameras, die Nikon D850. Sie bietet absolut alles, was ich von einer Kamera für meine Landschaftsfotografie erwarte und brauche. Nämlich Robustheit und den höchsten Dynamikumfang, den es momentan (für einen akzeptablen Preis) auf dem Markt zu kaufen gibt. Und darüber hinaus ausreichend Megapixel für den späteren Verkauf und die Lizenzierung der Bilder und natürlich Top Objektive für jeden Einsatzzweck.

Zusammenfassung

Folgend noch einmal kurz tabellarisch meine Empfehlungen für die beste Kamera für Landschaftsfotografie zusammengefasst für ein großes Budget und professionelle Ansprüche und ein kleines Budget für Einsteiger Kameras.

Großes Budget

Platz 3: Sony Alpha 7R III (42,2 Megapixel Vollformat Exmor R CMOS Sensor, geringes Gewicht und Größe)
Platz 2: Canon 5DS R (Unglaubliche 53 Megapixel auf einem großen Vollformat Sensor, sehr viele Objektive)
Platz 1: Nikon D850 (Absolut überragender Dynamikumfang, 45,4 Megapixel und eine Top Bildqualität)

Kleines Budget

Platz 3: Panasonic LUMIX G DMC-G70 (Systemkamera mit 16 Megapixeln und schnellem Autofokus)
Platz 2: Nikon D5600 (leistungsstarker 24,2 Megapixel DX CMOS Sensor, viel Firlefanz, geringes Gewicht)
Platz 1: Canon 800D (24,2-Megapixel-APS-C-Sensor, sehr viele Objektive, 5-Achsen-Bildstabilisator)

Wenn du Anmerkungen oder Fragen hast, lass gern einen Kommentar hier. Welches ist, wird oder war deine erste Kamera für Landschaftsfotografie oder wird die nächste? Schreib es mir in die Kommentare!

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Veröffentlicht von Dave Derbis

Ich bin Dave und seit über 15 Jahren leidenschaftlicher Landschafts- und Architekturfotograf. Meine Erfahrungen und mein über die Jahre zusammengetragenes Wissen in diesen Bereichen der Fotografie gebe ich gern hier auf diesen Seiten in den Bereichen Tutorials, Guides und Reisen an dich weiter. Um zukünftig keinen dieser Beiträge mehr zu verpassen, kannst Du einfach meinen kostenlosen Newsletter abonnieren oder den ebenso kostenlosen RSS Feed benutzen. Eine kleine Auswahl meiner Landschaftsfotos findest du hier in der Galerie und auf meiner persönlichen Foto Webseite.

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