Letztes Update: 31.10.2021
Die Lesezeit beträgt in etwa ~ 20 Minuten.

In diesem Artikel erfährst du, welche aktuell die beste Handykamera ist und ich stelle dir die Kriterien vor, auf die du beim Kauf achten musst. Obendrein gibt es meine Top 10 Liste mit Empfehlungen für die besten Smartphones von Samsung, Apple, Sony, Huawei, Google, Xiaomi, OnePlus, OPPO und weiteren Herstellern.

Handykameras im Vergleich
Handykameras im Vergleich

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Die besten Handykameras im Vergleich

Falls du nur kurz eine Übersicht der aktuell besten Handykameras suchst oder gerade keine Zeit oder Lust zum Lesen des ganzen Artikels hast, hilft dir wahrscheinlich schon die folgende Tabelle beim Vergleichen.

Sony Xperia 1 II
Platz 2
Professionelles Niveau
Triple-Kamera mit 3 x 12-Megapixel-Sensoren
ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung
4K-Videoaufnahmen
Augen-Autofokus in Echtzeit
Display: 6,1 Zoll
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Apple iPhone 13
Platz 3
Perfekt für Apple Fans
Dual-Kamera mit 2 x 12-Megapixel-Sensoren
Porträtmodus für hervorragende Fotos
10-facher Digital-Zoom
4K-Videoaufnahmen
Display: 6,1 Zoll
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⚠️ Diese Liste mit den besten Handykameras und aktuellen Top-Smartphones wird von mir regelmäßig aktualisiert!

Smartphone vs. Kompakt-, Spiegelreflex- oder Systemkamera

Ich schreibe in meinen Beiträgen und Empfehlungen zur Fotoausrüstung oft: „Die beste Kamera ist immer die Kamera, die du gerade dabei hast.“ Was wir alle in den meisten Alltagssituationen, auf Reisen und im Urlaub fast immer bei uns haben, ist mittlerweile das Smartphone und somit natürlich auch die eingebaute Handykamera. Es lohnt sich also mal einen Blick auf die unterschiedlichen Geräte und deren Eigenschaften zu werfen und zu analysieren, welches Handy die besten Kameras hat.

Haben die großen Spiegelreflex- und Systemkameras dadurch ausgedient? Nein, denn die Vorteile der großen Kameras sind ganz klar die bessere Bildqualität (Schärfe, Auflösung, Rauschverhalten) und dank der größeren Sensoren auch der höhere Dynamikumfang. Der Preis dafür ist die Größe sowie das Gewicht und dass die Bedienung um einiges komplizierter ist als bei einer Handykamera.

Urlaubsfoto mit dem Handy
Urlaubsfoto mit dem Handy (Samsung Galaxy S8) | Zum Bild

Und genau das ist wiederum der größte Vorteil der Smartphones gegenüber einer Spiegelreflex- oder Systemkamera. Sie sind klein, leicht und einfach zu bedienen. Obendrein kannst du die Fotos direkt über die installierten Apps bearbeiten und mit anderen teilen, was bisher mit den meisten großen Kameras nicht (bzw. nicht so einfach) geht. Es haben also die Handykameras wie auch die großen Kameras ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Worauf musst du nun aber beim Kauf eines Smartphones und dessen Handykameras genau achten?

Beste Handykamera: Worauf du beim Kauf achten musst

Die meisten Fotos werden heutzutage mit Smartphones aufgenommen. Viele ambitionierte Hobbyfotografen fragen sich deshalb, worauf sie beim Kauf bei einer Handykamera achten müssen. In den folgenden Abschnitten zeige ich dir, bei welchen technischen Merkmalen und Zahlen du genau hinsehen solltest, was sie bedeuten und was davon eher Marketingargumente als tatsächliche Verbesserungen sind.

Beste Handykamera - fotografieren mit dem Smartphone
Beste Handykamera – fotografieren mit dem Smartphone

Wie viele Megapixel braucht eine Handykamera

Getreu dem Motto „Schneller, Höher, Weiter“ werben die Smartphone-Hersteller mit immer höheren Megapixel Zahlen. Aber bedeuteten mehr Megapixel auch automatisch bessere Fotos oder mehr Bildqualität? In einem Wort: Nein. Die neusten Modelle haben Kameras verbaut, die über 100 Megapixel Fotos produzieren. Das entspricht theoretisch dem Wert einer guten Mittelformat-Kamera, die zur Riege der teuersten Kameras überhaupt gehört.

Wie kann es dann sein, dass ein Handy genauso große Bilder aufnehmen kann? Das Geheimnis dahinter ist das sogenannte „Pixel Binning“. Das bedeutet, die Anzahl der Pixel auf dem kleinen Handy-Bildsensor ist zwar hoch, deren Größe im Vergleich mit einer Systemkamera aber eher klein. Diese kleineren Pixel nehmen wiederum weniger Licht auf, weshalb mehrere von ihnen bei der Verarbeitung wieder zu einem Pixel zusammengerechnet werden.

Die reine Anzahl der Megapixel lässt sich also nicht zwischen einer Spiegelreflex- oder Systemkamera und einer Handykamera vergleichen. Genauso wenig sagt die Anzahl der Megapixel etwas über die tatsächliche Bildqualität aus. Generell lässt sich aber sagen, dass ein großer Bildsensor qualitativ hochwertigere Bilddaten produziert als ein kleiner Bildsensor. In der Abbildung unterhalb entspricht der kleinste Sensor oben links ungefähr einem Handy-Kamerasensor.

Sensorformate der Kameras im Vergleich
Sensorformate der Kameras im Vergleich

Wie viel Megapixel sollte ein Smartphone und dessen Handykamera nun aber haben? Da die meisten Handyfotografen sich ihre Bilder ohnehin vorwiegend am (relativ kleinen) Handybildschirm ansehen und in den seltensten Fällen sehr große Drucke davon anfertigen lassen, reichen (echte) 12 Megapixel vollkommen aus.

Diese exorbitant hohen Megapixel Zahlen der Hersteller sind eher nur ein Marketing- und Verkaufsargumente, um neue potenzielle Kunden damit zu beeindrucken. Lass dich davon nicht in die Irre führen, denn allein durch viele Megapixel werden die Fotos nicht besser.

💡 Bonus: Die Bildqualität der meisten Handykameras reicht mittlerweile sogar aus, um deine Fotos online verkaufen zu können. Welche Bildverlage und andere Verkaufsmöglichkeiten es gibt, erfährst du im verlinkten Artikel.

Qualität der eingebauten Objektive

Die Schärfe von Fotos wird maßgeblich von den verwendeten Objektiven (und deren Blendenöffnung) bestimmt. Da die Kameras zu einem immer wichtiger werdenden Bestandteil im Smartphone werden, haben sich einige Hersteller dazu entschieden, dafür sehr hochwertige Komponenten zu verbauen. So wird nun auch im Handysegment z.B. mit Hasselblad-Kameras und Leica-Linsen geworben, deren Namen du vielleicht auch schon aus meinem Artikel über die teuersten Kameras kennst. Bei der Xperia Smartphone Reihe von Sony wird z.B. mit der „legendären ZEISS Qualität“ der Fotos geworben.

Eine große Offenblende, d.h. ein kleiner Blendenwert wie z.B. F/1.8 bedeutet, dass du Fotos auch bei wenig Licht aufnehmen kannst und bei Porträtaufnahmen ein sanfteres Bokeh im Hintergrund des Motivs bekommst. Mittlerweile bekommen einige Handykameras immer mehr Einstellungsmöglichkeiten, sodass sie auch bei der Bedienung und den Möglichkeiten immer weiter zu den bisherigen Kameras aufschließen.

Bildstabilisator für Fotos und Videos

Ein Bildstabilisator hilft dir beim Aufnehmen von Fotos und Videos bei wenig Licht. Er gleicht deine Bewegung aus und hält das Bild ruhig, damit die Aufnahme scharf wird. Das hilft dir vor allem, wenn die Belichtungszeiten lang werden. Vorrangig passiert das z.B. bei Konzerten, in dunklen Innenräumen oder bei Nachtaufnahmen.

Konzert fotografieren Handy
Konzert fotografieren mit dem Handy – Bildstabilisator hilft

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Systeme von Bildstabilisatoren. Der digitale Bildstabilisator gleicht Verwacklungen per Software aus, indem er etwas in das Bild hinein zoomt und den Bildausschnitt dann entsprechend verschiebt. Das geht allerdings auf Kosten der Bildqualität, da die Auflösung durch das Beschneiden kleiner wird. Besser ist ein optischer Bildstabilisator, bei dem die Linse selbst Verwacklungen automatisch ausgleicht. Das funktioniert zuverlässiger und geschieht zudem ohne Qualitätsverlust am Foto oder Video. Es gibt aktuell auch einige Hersteller, die eine Hybrid-Variante aus digitalem und optischem Bildstabilisator einsetzen.

Anzahl der verbauten Kameras im Handy

Warum haben einige Handys eigentlich gleich zwei oder drei Kameras verbaut? Durch den Einbau von mehreren Linsen mit unterschiedlicher Brennweite wird das Problem des Zoomens behelfsmäßig gelöst. So stehen dir, je nach Anzahl der Kameras, unterschiedliche Brennweiten zum Fotografieren und Filmen zur Verfügung.

Aufgrund der Bauweise kann an einem kleinen und flachen Smartphone-Gehäuse ja keine 18 – 300 mm Reise-Zoom-Linse montiert werden. Das sähe nicht nur besonders lächerlich aus, sondern würde aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht lange halten. Deshalb werden einfach zwei oder mehr flache Linsen mit fester Brennweite für die unterschiedlichen Motive wie Landschaften oder Porträts verwendet.

Fotografieren mit dem Handy
Fotografieren mit dem Handy

Du kannst zwar unabhängig von der verwendeten Linse immer den Digitalzoom benutzen, aber das führt dann, wie beim digitalen Bildstabilisator auch, zu einem Qualitätsverlust bei der Aufnahme.

Relativ neu sind die sogenannten ToF-Sensoren, wobei die Abkürzung für Time-of-Flight steht. Mithilfe des Sensors misst das Smartphone den Unterschied (bzw. den Abstand) zwischen Vordergrund und Hintergrund, wodurch sich automatisch bessere und realistischere Porträt-Effekte und ein sanftes Bokeh in Fotos sowie auch in Videos ergibt.

Dynamikumfang (HDR+) und Nachtaufnahmen

Was ist eigentlich der viel beworbene Dynamikumfang und die HDR Fähigkeit bei einer Handykamera? Um sehr kontrastreiche Bilder und Szenen mit einem hohen Dynamikumfang des Lichts mit nur einer Belichtung aufzunehmen, brauchst du einen Sensor mit einer hohen Lichtempfindlichkeit. Dabei gilt: Je größer der Sensor, desto größer ist auch der Dynamikumfang.

Handykameras haben allerdings sehr kleine Sensoren, wie du in der Abbildung weiter oben sehen kannst. Um diesem Problem beizukommen, werden im HDR Modus mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen. Die Foto-Software im Handy übernimmt dann automatisch das Zusammensetzen der unterschiedlichen Belichtungen zu einem Foto, um so alle hellen und dunklen Bereiche im Bild richtig belichtet zu haben. Wenn du Nachtaufnahmen mit dem Handy aufnimmst, wendet die Smartphone-Software den gleichen Trick an, damit am Ende alle Bereiche korrekt belichtet sind.

Display – Helligkeit, Größe und Schärfe

Das Display ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Komponenten am Smartphone. Letztendlich funktioniert ja die Bedienung des Geräts hauptsächlich über das Sehen und Berühren der Displayoberfläche. Ähnlich wie beim Monitor für Bildbearbeitung ist die verbaute Technologie des Handy-Displays wichtig. Sehr gut sind z.B. Handys mit einem OLED – Display. Sie versprechen ein sehr gutes Kontrastverhältnis, eine hohe Helligkeit und gute Schärfe.

Da du beim Smartphone keinen elektronischen Sucher wie bei Kompakt- oder Systemkamera hast und ausschließlich das Display für deine Bildkomposition und zur Beurteilung der aufgenommenen Fotos und Videos benutzt, ersetzt es zusätzlich auch den Sucher und den Bildschirm einer normalen Kamera.

Beste Handykamera - Display
Beste Handykamera – Display

Bei der Displaygröße musst du abwägen, was für dich noch praktikabel ist. Umso größer das Display, desto angenehmer ist die Bedienung, aber irgendwann passt es auch nicht mehr die Hosen- oder Jackentasche und verspielt dann dadurch einen der größten Vorteile, den die Handykamera gegen die herkömmlichen Kameras hat.

Aufnahmemodi, Software und künstliche Intelligenz

Neben dem Kamerasensor und den Linsen spielt auch die Software bei den besten Handykameras eine entscheidende Rolle. Wenn sie gut funktioniert, kann sie nämlich die technischen Defizite (wie z.B. einen geringen Dynamikumfang des Sensors) der Handykamera wieder ausgleichen. Mithilfe vom HDR(+) Modus kannst du auch farbenfrohe und kontrastreiche Sonnenuntergänge fotografieren, ohne das Bereiche im Foto zu hell oder zu dunkel werden. Die smarte Bildbearbeitung der neusten Handymodelle arbeitet mit künstlicher Intelligenz und hilft dir dabei auch schwierige Lichtsituationen locker aus der Hüfte zu meistern.

Traditionell wird mit Handykameras eher im Automatik-Modus fotografiert. Das bedeutet, die Software erkennt die Lichtverhältnisse und das Motiv, stellt scharf und nimmt alle Kameraeinstellungen automatisch vor. Das sorgt vor allem für schnelles und sorgenfreies Fotografieren mit dem Handy. Wenn die Kamerasoftware deines Smartphones unterschiedliche Aufnahme-Modi für unterschiedliche Situationen und Motive anbietet, solltest du diese dann explizit vorher auswählen, anstatt immer nur den Automatik-Modus zu benutzen und auf das Beste zu hoffen.

Die Kamerasoftware der Handys ist der der großen Kameras teilweise sogar überlegen. Ich fotografiere z.B. Panorama-Aufnahmen viel lieber mit dem Handy, als mit einer meiner großen Kameras, schlichtweg weil es so einfach ist, richtig gut funktioniert und man das Ergebnis sofort sieht. Warum ist das bei den namhaften Herstellern mit Hauptfokus auf Fotografie und jahrelanger Erfahrung in diesem Bereich noch so umständlich?

RAW Format und manuelle Einstellmöglichkeiten

Falls du deine Fotografie weiterentwickeln möchtest und in Zukunft mehr als nur Schnappschüsse fotografieren willst, dann wird das RAW Format interessant für dich. Normalerweise nehmen Handykameras Fotos nur im JPG Format auf. Diese Dateien sind dann von der Handy-Software schon automatisch bearbeitet, optimiert und komprimiert.

Fotografieren mit dem Smartphone
Fotografieren mit dem Smartphone

Wenn du deinen Fotos aber deinen eigenen Stil und eine ganz bestimmte Bildsprache verleihen möchtest, kommst du um die digitale Bildbearbeitung nicht herum. Dafür muss die Handykamera die Möglichkeit bieten, die Aufnahme neben dem bekannten JPG Format auch im RAW Format zu speichern.

💡 Bonus: Im Artikel Bildbearbeitung für Landschaftsfotografie kannst du an einem Beispiel-Foto sehen, was mit digitaler Bildbearbeitung möglich ist und wie das Ganze grundsätzlich funktioniert.

Akkulaufzeit für Fotografieren, Filmen und Telefonieren

Da du mit dem Handy nicht nur fotografieren, sondern vor allem telefonieren, schreiben und lesen wirst, spielt auch die Akkulaufzeit des Smartphones eine nicht unwesentliche Rolle. Bei den besten Handykameras und Smartphones gibt in dieser Kategorie allerdings kaum signifikante Unterschiede. Die Geräte in dieser Liste sind alle mit einer durchschnittlichen Akkulaufzeit von 10 bis 12 Stunden angegeben. Für den Fall, dass das für dich nicht ausreicht, kannst du dir zur Not aber immer noch eine Powerbank zum Laden zwischendurch in die Tasche stecken.

Speichererweiterung für das Handy

Falls du richtig viel fotografierst und der ohnehin schon sehr große interne Speicher der aktuellen Smartphones dafür nicht ausreicht, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder erweiterst du die Speicherkapazität des Handys mit einer microSD Karte oder du benutzt den Clouddienst des jeweiligen Herstellers.

Bei den Speicherkarten musst du auf eine ausreichende Datenübertragungsgeschwindigkeit achten, damit z.B. auch die enorme Datenmenge von 8K Videos oder 100+ Megapixel Fotos geschrieben werden kann. Anstatt einer sehr großen Speicherkarte empfehle ich immer mehrere kleinere Karten zu benutzen. Damit schränkst du das Risiko von etwaigem Datenverlust ein, sollte eine der Karten einen Defekt haben.

🔎 Tipp: Besonders im Urlaub und auf Reisen empfiehlt es sich regelmäßige Backups und Datensicherungen durchzuführen, damit dir unter keinen Umständen Fotos verloren gehen.

Weitere Kaufkriterien bei einem Smartphone

Abgesehen von der reinen Fotoqualität spielen natürlich auch Kriterien wie das Design, die Bedienung und das Gewicht zu den wichtigen Qualitäten eines Smartphones. In dieser Bestenliste gibt es aber von den technischen Daten her keine negativen Ausreißer, sodass du im Grunde jedes der Geräte mit gutem Gewissen kaufen kannst. Es spielen vielmehr deine Markenpräferenzen und persönlichen Vorlieben und bei diesen sekundären Kriterien eine Rolle.

Top 10 Liste der besten Handykameras

Diese Liste der Top 10 Smartphones zum Fotografieren basiert auf den Ergebnissen von unterschiedlichen Mess- und Vergleichsportalen wie z.B. den Kamera-Experten von DxO Mark und natürlich meinen persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Handykameras aus den letzten Jahren. Hier findest du garantiert auch die beste Handykamera für dich und deine Bedürfnisse.

1. Samsung Galaxy S21

Auf Platz 1 dieser Liste steht für mich das Samsung Galaxy S21. Die Galaxy Reihe ist mittlerweile schon ein bewährter Klassiker unter den besten Handykameras und wurde über die Jahre sukzessive immer weiter entwickelt und verbessert, sodass sie zurecht diese Liste anführt.

Die Triple-Kamera auf der Rückseite wie auch die Selfie-Front-Kamera liefern eine Top-Bildqualität und eine große Offenblende (F/1.8) für wunderschöne Porträtaufnahmen und ein weiches Bokeh. Das Smartphone ist 5G fähig und kann 8K Videos aufnehmen, womit du auch in den kommenden Jahren technisch immer noch auf der sicheren Seite bist. Das hochauflösende 6,2 Zoll Infinity-O Display hat eine maximale Bildwiederholrate von sagenhaften 120 Hz, sodass es keine Ruckler oder Schlieren beim Bearbeiten und Ansehen von Videos oder Fotos gibt. Versorgt wird das Smartphone von einem imposanten 4.000 mAh-Akku. Als nettes Zusatz-Feature kann ich mit dem Handy auch meinen Samsung-Fernseher bedienen und die Fotos und Videos vom Handy direkt über Wi-Fi auf dem Smart-TV ansehen oder präsentieren.

Falls du viel Geld sparen willst und nicht die allerneuste Technologie brauchst, wird das Samsung Galaxy S20 interessant für dich sein. Beim Vorgänger des aktuellen Testsiegers bekommst du für ca. 300 Euro weniger ein ähnliches Gesamtpaket.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Triple-Kamera mit 12-MP-, 12-MP- und 64-MP-Sensor
  • ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung
  • 100-facher Digital-Zoom
  • 8K-Videoaufnahmen
  • 5G-fähig

2. Sony Xperia 1 II

Das Sony Xperia 1 II sitzt solide im Sattel auf Platz 2 der Liste der besten Handykameras. Mit dieser Premium Smartphone Reihe fokussiert sich Sony stärker auf die verbaute Kameratechnik als andere Hersteller und zieht auch bei der Beschreibung den Vergleich zu den Spitzenkameras der Alpha-Serie aus dem Systemkamera-Segment.

Das Xperia 1 II setzt ebenfalls auf eine Dreifachkamera an der Rückseite sowie einen schnellen und treffsicheren Autofokus. Dieser kann den Fokus in Echtzeit auf den Augen von Menschen wie auch von Tieren halten. Für Wildlife und Sport-Fotografen ist sogar ein Burst-Modus an Bord, der bis zu 20 Bilder pro Sekunde möglich macht. Falls du schon eine Alpha-Systemkamera hast, kannst du diese natürlich mit dem Handy kombinieren und so das Handy als externen Sucher oder Fernauslöser benutzen.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Triple-Kamera mit 3 x 12-Megapixel-Sensoren
  • ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung
  • 4K-Videoaufnahmen
  • Augen-Autofokus in Echtzeit und 20 BpS

3. Apple iPhone 13 Pro

Für alle Fans und Freunde des Apple Produkt Universums gibt es das Apple iPhone 13. Auch das neueste iPhone bietet die bekannt sehr hohe Video- und Bildqualität sowie eine intuitive und einfache Bedienung zum gewohnt fürstlichen Preis.

Das aktuelle iPhone bietet mit seinen zwei Objektiven einen praktikablen Mix aus Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit jeweils großer Offenblende von F/1.8 bis F/2.4 für schöne Porträtaufnahmen. Die intelligente Kamerasoftware und der standardmäßig aktivierte „Smart HDR“ Modus sorgen für durchweg korrekt belichtete Fotos in den meisten Lichtsituationen. Zusätzlich ist ein Nachtmodus integriert, der zwischen 3 und 30 Sekunden belichten kann und so relativ helle und detailreiche Nachtaufnahmen produziert. Betrachten kannst du die Aufnahmen auf dem 6,1 Zoll großen Super Retina XDR Display.

Falls du Geld sparen willst, lohnt sich auch hier ein Blick auf das Apple iPhone 12, den Vorgänger des aktuellen Top-Modells.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Dual-Kamera mit 2 x 12-Megapixel-Sensoren
  • Porträtmodus für hervorragende Fotos
  • 10-facher Digital-Zoom
  • 4K-Videoaufnahmen

4. HUAWEI Mate 40 Pro

Das moderne HUAWEI Mate 40 Pro kommt nicht nur mit drei hervorragenden Handykameras, sondern auch in einem sehr schicken Design daher. Bei den Kollegen von DxO Mark war das Smartphone sogar zeitweise auf Platz 1 der Handykameras. Die Triple-Kamera ist ausgestattet mit einem 50-MP-, einem 12-MP- und einem 20-MP-Sensor. Darüber hinaus sind Zeitlupenvideos mit 960 Bildern/s und 4K Videoaufnahmen kein Problem für das HUAWEI. Zusätzlich zur Wechselmöglichkeit der einzelnen Kameras kannst du den 10-fachen Hybrid-Zoom zum Fokussieren auf einzelne Bildelemente nutzen.

Beim neuen HUAWEI sind aber nicht nur die Kameras top ausgestattet, sondern auch der Rest der verbauten Technik braucht sich nicht zu verstecken. Damit du das Handy schnell und ruckelfrei bedienen kannst, sind hauseigene Prozessoren mit hoher Taktfrequenz und acht Kernen verbaut. Für die flüssige Arbeitsweise nutzt das Smartphone 8 GB Arbeitsspeicher und ist dank seines 5G-Modems fit für die schnelle Datenübertragung. Der 4400 mAh große Akku arbeitet mit dem KI-Stromspar-Algorithmus zusammen und lässt sich sowohl kabelgebunden als auch wireless laden. Betrachten und bedienen kannst du das Mate 40 Pro über das große und hochauflösende 6,76″ OLED Display.

🔎 Hinweis: Falls du dich zwischen den beiden HUAWEI Flaggschiff-Smartphones Mate 40 Pro und P40 Pro nicht entscheiden kannst, findest du mit einem Klick auf den Link noch einmal einen genauen Vergleich der beiden Handykameras.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Triple-Kamera mit 50-MP-, 12-MP- und 20-MP-Sensor
  • Zeitlupenvideos mit 960 Bildern/s
  • 10-facher Hybrid-Zoom
  • 4K-Videoaufnahmen

5. Xiaomi Mi 10 Pro

Das Xiaomi Mi 10 Pro Smartphone bietet mit seiner Quad-Kamera ein hervorragendes Preis-Leistung-Verhältnis. Die einzelnen Kameras auf der Rückseite haben eine Auflösung von 108-MP-, 20-MP-, 12-MP- und 8-MP. Der Front-Kamera steht ebenfalls ein starker 20 MP Sensor zur Verfügung. Auch bei der Leistung braucht sich das Xiaomi nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Dank leistungsstarker Prozessoren, 8 GB Arbeitsspeicher und dem großen 6,6 Zoll FHD+ DotDisplay lässt sich das Smartphone bequem und zügig bedienen.

Die Hauptkamera liefert mit 108-Megapixel eine exzellente Auflösung mit vielen Details und natürlichen Farben. Durch die Pixel-Binning-Technologie werden bei der Verarbeitung der Aufnahmen jeweils vier Pixel zu einem vereint, wodurch dann rauscharme 27-Megapixel Fotos (27 x 4 = 108) auf die Speicherkarte geschrieben werden. Neben den vier Linsen stehen der Handykamera auch ein optischer Bildstabilisator und ein solider Autofokus zur Verfügung. Videoaufnahmen kannst du mit maximal 8K-Auflösung drehen, erreichen dann aber „nur“ eine Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde. Bei der 4K-Auflösung sind auch 60 Bilder möglich. Zeitlupenaufnahmen sind in Full-HD Auflösung und 240 BpS möglich.

Dank 5G Technologie ist das Smartphone auch für die moderne und schnelle Datenübertragung gerüstet und bietet mit NFC die Möglichkeit zum kontaktlosen Bezahlen. Als Gesamtpaket bietet das Xiaomi Mi 10 Pro alles in allem sehr viel Leistung und gute Qualität zu einem fairen Preis.

🔎 Hinweis: Im März ist das Xiaomi Mi 11 Ultra mit Triple Kamera und dem bisher größten je verbauten Kamerasensor in einem Smartphone erschienen. Die Leistungsdaten des Handys sind beeindruckend und die Reviews bisher sehr positiv. Allerdings ist der Preis noch unverschämt hoch, sodass ich vorerst weiter das Xiaomi Mi 10 Pro empfehle.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Quad-Kamera mit 108-MP-, 20-MP-, 12-MP- und 8-MP-Sensor
  • 20-MP-Frontkamera
  • 5-facher Hybrid-Zoom
  • 8K-Videoaufnahmen

6. Sony Xperia 5 II

Das Sony Xperia 5 II gehört ebenfalls zur Produktfamilie der herausragenden Sony Smartphones mit ZEISS Linsen. Das Handy verfügt über ein Dreifach-Kamera-System mit jeweils einem (echten) 12-Megapixel-Sensor. Alle Linsen liefern eine sehr gute Bildqualität. Betrachten kannst du die Aufnahmen auf dem (6,1 Zoll) 21:9 CinemaWide FHD+ HDR OLED-Display, welches vom leistungsstarken Akku mit 4000 mAh Kapazität versorgt wird.

Dank schneller Prozessoren, 8 GB Arbeitsspeicher und einer Bildwiederholrate von 120 Hz kannst du auf dem großen Display ruckelfrei durch deine Fotos und Videos blättern. Videoaufnahmen kannst du in 4K und Slow-Motion-Aufnahmen in HDR mit 120 BpS aufzeichnen. Das Besondere an der Xperia Reihe sind die hohen Serienbildraten und der ausgezeichnete Autofokus mit Augenerkennung in Echtzeit bei Menschen und Tieren. Die üblichen Technologien zum Verbinden wie WLAN, Bluetooth, USB, NFC sind ebenso selbstverständlich am Xperia 5 II zu finden, wie die neue und schnelle 5G Mobilfunktechnologie für die Datenübertragung.

Neben der Sony α Kameratechnologie für gestochen scharfe Bilder stehen dir dank des schnellen und großen Displays und dem Gaming-Controller-Bundle auch für das mobile spielen alle Türen mit diesem Smartphone offen.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Triple-Kamera mit 3 x 12-Megapixel-Sensoren
  • ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung
  • 4K Slow-Motion-Aufnahmen in HDR mit 120 BpS
  • Augen-Autofokus in Echtzeit und 20 BpS

7. HUAWEI P40 Pro

Das HUAWEI P40 Pro ist ein weiteres Smartphone Flaggschiff vom chinesischen Hersteller HUAWEI. Nach der Markteinführung war das Power-Smartphone zeitweise sogar auf Platz 1 der Bestenliste von DxO Mark zu finden. Und das nicht ohne Grund. Das P40 Pro verfügt über eine Leica Quad-Kamera mit 50-MP-, 40-MP- und 12-MP-Sensoren sowie einem ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung.

Die schnellen HUAWEI Prozessoren und der 8 GB Arbeitsspeicher lassen dich schnell und bequem alle Funktionen des Smartphones über das große 6,5 Zoll OLED Display ansteuern und bedienen. Das HUAWEI lässt dich dank der AIS und OIS Technologie (optischer Bildstabilisator) nicht nur scharfe Bilder, sondern auch verwacklungsfreie 4K Videos aufnehmen. Obendrein bietet der Hersteller einige KI gestützte Softwarefunktionen wie das Entfernen von Passanten oder unerwünschten Reflexionen und dem automatischen Erkennen von bestimmten Körperhaltungs- und Ausdrucksmerkmalen einer Person an. Versorgt wird das Smartphone vom 4.200 mAh Akku und der hausinternen SuperCharge Technologie. ACHTUNG: Aufgrund von politischen und wirtschaftlichen Gründen kann es sein, dass du auf einem HUAWEI Android keine US-Amerikanischen Apps wie Facebook, Instagram, WhatsApp, Netflix oder die Google Services (z.B. YouTube) nutzen kannst. Die Situation ändert sich allerdings regelmäßig.

🔎 Auch an dieser Stelle der Hinweis, falls du dich zwischen den beiden HUAWEI Flaggschiff-Smartphones Mate 40 Pro und P40 Pro nicht entscheiden kannst, findest du hinter dem Link noch einmal einen genauen Vergleich der beiden Handykameras.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Quad-Kamera mit 50-MP-, 40-MP- und 12-MP-Sensor
  • ToF-Sensor für eine realistischere Tiefendarstellung
  • 10-facher Hybrid-Zoom
  • 4K-Videoaufnahmen

8. Samsung Galaxy S21 Ultra

Das Samsung Galaxy S21 Ultra legt gegenüber dem Preis-Leistungs-Sieger, dem normalen Samsung Galaxy S21, noch einmal eine ordentliche Schippe obendrauf. Für rund 370 Euro mehr bekommst du ein Quad-Kamera-System mit 108 MP-, 12 MP-, 10 MP (statt einer Triple-Kamera) mit mehr Megapixeln und damit verbunden auch gleich mehr internen Speicher. Die vierte Kamera ist eine weitere Telelinse mit 10 Megapixeln. Wie die primären Kameras auf der Rückseite hat auch die Frontkamera (40 MP) einen Autofokus. Die Hauptkamera ist zusätzlich mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Ob dir das zusätzliche Mehr an Leistung gegenüber dem Standard Galaxy S21 den Aufpreis wert ist, musst du am Ende selbst abwägen und die Entscheidung mit deinem Gewissen vereinbaren können.

Allein aufgrund der beeindruckenden technischen Daten und der ansehnlichen Ausstattung teilt sich das S21 Ultra die Top-Position dieser Smartphone-Bestenliste mit seinem kleinen Bruder. Der stattliche Preis lässt die beiden Geräte dann aber auf unterschiedlichen Positionen enden. Das mit 6,8 Zoll sehr große, aber auch sehr scharfe, helle und farbreiche Infinity-O Display (OLED) wird von einem leistungsstarken 5.000 mAh Akku versorgt. Ein schneller Prozessor und 12 GB Arbeitsspeicher lassen alle Funktionen und Anwendungen ohne Verzögerung oder lange Wartezeiten laufen. Durch die Größe und Ausstattung eignet sich das Ultra Smartphone auch bestens für Mobile Gaming und Streaming.

Wenn das Smartphone dein primäres Gerät für den Alltag ist, du es wirklich sehr viel nutzt und Geld keine Rolle spielt, dann kannst du mit dem Samsung Galaxy S21 Ultra nichts verkehrt machen. Für alle anderen empfehle ich das Standard Galaxy S21.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • 6,8-Zoll-Dynamic-AMOLED-Display
  • Exynos 2100 + 12 GB | 16 RAM
  • 5.000-mAh-Akku
  • Quad-Kamera
  • 5G-fähig

9. OPPO Find X3 Pro

Das OPPO Find X3 Pro ist mit einer Quad-Kamera mit 50-MP-, 50-MP-, 13-MP und 3-MP-Sensor auf der Rückseite sowie einer 32-MP Frontkamera ausgestattet. Der chinesische Hersteller brilliert die ansehnliche Optik des Smartphones mit einem dezenten Design und Highlights wie dem Curved Display und optional wählbaren umweltfreundlichen Materialien wie veganem Leder oder Keramik.

Aber nicht nur die Kameraausstattung und das Design sind beim X3 Pro extravagant, auch die anderen technischen Daten sind auf einem Top-Niveau. Die 12 GB Arbeitsspeicher sorgen für schnelles Laden und Umschalten zwischen den unterschiedlichen Applikationen und eine flüssige Darstellung auf dem großen 6,7 Zoll Display. Angetrieben wird das Android Smartphone durch den 4500 mAh Akku, der dank der Oppo SuperVOOC 2.0 Blitzladen-Technik schnell wieder aufgeladen ist. Für deine Fotos und Videos stehen dir großzügige 256 GB interner Speicher zur Verfügung.

Falls du ein großes Smartphone mit hervorragender Kameraausstattung und viel Speicher suchst, bist du beim OPPO Find X3 Pro genau richtig. Wenn dir ein Triple-Kamera-System mit 48-MP-, 48-MP- und 13-MP-Sensor reicht, kannst du mit dem ebenso hervorragenden Vorgänger Modell, dem OPPO Find X2 Pro einiges an Geld sparen.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Triple-Kamera mit 50-MP-, 50-MP-, 13-MP und 3-MP-Sensor
  • 32-MP-Frontkamera
  • 5-fach optischer Zoom
  • 4K-Videoaufnahmen

10. OnePlus 8 Pro

Das OnePlus 8 Pro verfügt über ein Quad-Kamera-System mit 48-MP-, 48-MP-, 8-MP- und 5-MP-Sensor und einer 16-MP-Frontkamera. Die Kameraleistung der OnePlus Smartphones mit Sony IMX689 Sensor wurde in den aktuellen Handy-Kamera-Tests oft gelobt und bekam dort Bestnoten für die erstklassigen und detailreichen Aufnahmen.

Gestalten und Betrachten kannst du die exzellenten Bilder dann auf dem 6,8 Zoll großen AMOLED 120Hz Display. Der High-Performance Prozessor und die 12 GB Arbeitsspeicher in Kombination mit der hohen Bildwiederholrate sorgen für flüssiges Scrollen, Wischen und Wechseln durch die Apps des Android Handys. Für das Speichern deiner Fotos und der 4K Videos stehen dir 256 GB interner Speicher zur Verfügung. Für eine ausreichende Laufleistung der OnePlus sorgt der Power Akku 4510 mAh, den du wahlweise über die sogenannte WARP Charge 30T Schnelllade-Technologie (~ 20 Min.) oder über Wireless Fast Charging wieder aufladen kannst.

Laut Hersteller ist die grandiose Performance des OnePlus 8 Pro „Liebe auf den ersten Swipe“. Wenn du emotional nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden bist und mal was Neues in Sachen Handykamera ausprobieren willst, ist das aktuelle OnePlus definitiv einen Blick wert.

🔎 Technische Spezifikation & Ausstattung:

  • Quad-Kamera mit 48-MP-, 48-MP-, 8-MP- und 5-MP-Sensor
  • 16-MP-Frontkamera
  • 3-fach optischer Zoom
  • 4K-Videoaufnahmen

Die besten Handykameras im Test

An dieser Stelle möchte ich dir aktuelle Tests der Top 3 der besten Handykameras verlinken. Dort kannst du noch einmal detailliert über einzelne Messwerte, Verfahren und die Ergebnisse nachlesen, wenn dich das interessiert.

Hier die Tests der ausgewählten Top 3 Modelle dieser Liste:

Welche ist die beste Handykamera

Aktuell hat das Samsung Galaxy S21 die beste Handykamera. Es sind gleich mehrere Kameras für unterschiedliche Einsatzzwecke wie Porträt- oder Landschaftsaufnahmen verbaut. Falls du Urlaubsbilder ausdrucken oder verschicken willst, reicht die Bildqualität dafür ganz locker aus. Noch eine Schippe drauf legt der große Bruder, das Samsung Galaxy S21 Ultra. Es hat noch mehr Megapixel, noch zusätzliche Tele-Linse, mehr Speicher, ein größeres Display und einen größeren Akku.

Beste Handykamera in Smartphones
Beste Handykamera in Smartphones

Die Kameras beider Handys liefern eine sehr hohe Bildqualität bei den Fotos und Videos. Du kannst die Bilder problemlos ausdrucken oder auf den großen Plattformen wie Instagram oder YouTube veröffentlichen. Was auch immer dein primärer Einsatzzweck ist, mit dem Samsung Galaxy S21 bist du technisch auf der sicheren Seite.

Vor- und Nachteile von Handykameras

In unserer westlichen Überflussgesellschaft haben heute rund 80% der Menschen (mindestens) ein Smartphone. Dadurch erklärt sich auch leicht, warum die meisten Fotos heutzutage mit Smartphones und den integrierten Handykameras aufgenommen werden. Was spricht aber eigentlich für und gegen das Fotografieren mit den Kameras in Smartphones? Was sind die Vorteile bzw. Nachteile der Handykameras gegenüber den professionellen Spiegelreflex- bzw. Systemkameras?

Vorteile beim Fotografieren mit der Handykamera:

  • Die Handykamera hast du ohnehin (fast) immer und überall dabei
  • Smartphones sind gegenüber anderen Kameras klein und leicht
  • Sie sind handlich und für jedermann einfach zu bedienen
  • Du kannst die Fotos sehr einfach mit anderen teilen
  • Einfach anwendbare Effekte und Filter durch die Foto-Apps

Nachteile beim Fotografieren mit der Handykamera:

  • Die Bildqualität der Handykameras ist (trotz hoher Megapixel) geringer als bei Kompakt- oder Systemkameras
  • Es fehlen manuelle Einstellungsoptionen, um mit kreativen Aufnahme-Effekten zu fotografieren
  • Es gibt keinen stufenlosen, verlustfreien optischen Zoom oder die Möglichkeit Objektive zu wechseln
  • Digitale Nachbearbeitung der Fotos ist nur eingeschränkt möglich
  • Durch die einfache Handhabung wird eher geknipst und weniger gezielt und bewusst fotografiert

Tipps zum Fotografieren mit dem Handy

Zum Schluss noch ein paar schnelle und allgemeine Tipps zum Fotografieren mit der Handykamera. Wie beim Fotografieren mit den besten Kameras auch musst du als Fotograf vor allem zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Im besten Fall planst du deine Fotos im Vorfeld und stolperst nicht nur zufällig in eine schöne Lichtsituation. Das Foto unterhalb habe ich auf der Insel Kos mit dem Samsung Galaxy S8 fotografiert.

Sonnenuntergang mit Handykamera fotografieren
Sonnenuntergang mit Handykamera fotografiert | Zum Bild
  • Achte auch beim Fotografieren mit der Handykamera auf eine durchdachte Bildkomposition
  • Vermeide direktes Gegenlicht, da Handys weniger Dynamikumfang als die großen Kameras haben
  • Nimm die Fotos zusätzlich im RAW Format auf, falls du sie später digital bearbeiten möchtest
  • Belichte immer auf die hellen Bereiche (z.B. durch Tippen), denn dunkle Stellen kannst du wieder heller machen, aber Bereiche die komplett ohne Zeichnung sind, kannst du auch bei der Bildbearbeitung nicht wiederherstellen
  • Benutze die Programm-Modi wie Porträt oder Landschaft für die jeweilige Aufnahmesituation
  • Denk daran Hoch- und Querformat zu fotografieren (besonders bei Landschaftsfotos)

Vlogging mit dem Smartphone

Grundsätzlich kannst du mit allen hier vorgestellten Smartphones auch Vlogs für z.B. YouTube oder Instagram aufnehmen. Wichtig dabei ist, dass die Front-Kamera mindestens Videos in HD-Qualität, besser noch in 4K Auflösung aufnehmen kann. Da das Handling beim Vlogging mit dem Smartphone allerdings nicht unbedingt optimal ist, empfehle ich eher eine dedizierte Vlog-Kamera, die speziell dafür entwickelt wurde.

Eine extra Kamera zum Vloggen bietet dir nicht nur technisch mehr Möglichkeiten für deine Videos und einen besseren Ton, sondern es stören z.B. auch keine App Benachrichtigungen, Anrufe oder Text- und Chat Nachrichten deine Aufnahme während du filmst.

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Beste Handykamera – Fazit

Smartphones gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da mit ihnen nicht nur fotografiert, sondern vorrangig kommuniziert wird, haben wir sie ohnehin fast immer und überall dabei. Die Qualität der Aufnahmen reicht teilweise fast an die von Mittelklasse Digital- und Kompaktkameras heran. Alle der hier im Artikel vorgestellten Smartphones haben durchweg eine hohe Bildqualität. Die eine perfekte und beste Handykamera für jeden gibt es jedoch nicht. Vielmehr bestimmen deine persönlichen Vorlieben und Markenpräferenzen, welches Handy für dich am besten ist.

Beste Handykamera - Fazit
Beste Handykamera – Fazit

Die vorgestellten Handykameras sind mittlerweile bestens geeignet, um Urlaubsfotos, Familienfeiern, Alltagssituationen, Porträts mit Bokeh und dynamische Landschaftsfotos aufzunehmen. Dadurch ersetzen sie für viele zurecht die Kompaktkameras.

Die besten Handykameras haben allerdings aber auch ihre Grenzen. Künstlerische Fotografie und kreative Aufnahmeeffekte durch Objektiv-Filter oder spezielle Aufnahmetechniken mit Mehrfachbelichtungen lassen sich mit der Handykamera bisher noch nicht realisieren. Das geht aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten der Objektive am Smartphone nur digital mit Software und entsprechenden Apps. Den begrenzten Dynamikumfang der Sensoren gleichen die Handys aktuell schon recht gut durch ihre Software und die Unterstützung von künstlicher Intelligenz aus. Es bleibt also sehr spannend, wohin sich der (Handy-)Kameramarkt in den kommenden Jahren noch entwickeln wird.

Welche ist für dich die beste Handykamera? Hast du noch eine Empfehlung, die bisher nicht in der Liste enthalten ist? Dann schreib es mir gern in den Kommentaren!

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Veröffentlicht von

Ich bin Dave und seit über 15 Jahren leidenschaftlicher Landschafts- und Architekturfotograf. Meine Erfahrungen und mein über die Jahre zusammengetragenes Wissen in diesen Bereichen der Fotografie gebe ich gern hier auf diesen Seiten in den Rubriken Tutorials, Ausrüstung und Reisen an dich weiter. Um zukünftig keinen dieser Beiträge mehr zu verpassen, kannst Du einfach meinen kostenlosen Newsletter abonnieren oder den ebenso kostenlosen RSS Feed benutzen. Eine kleine Auswahl meiner Landschaftsfotos findest du hier in der Galerie und auf meiner persönlichen Foto Webseite.

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