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Dieser Artikel erklärt die drei grundlegenden Kameraeinstellungen Blende, Verschluss- bzw. Belichtungszeit und ISO Wert, sowie deren Zusammenspiel und Auswirkungen auf das erstellte Foto.

Blende

Die Blende ist, einfach ausgedrückt, die Öffnung mit der geregelt werden kann wie viel Licht durch das Objektiv gelangt. Ganz nett und anschaulich dazu finde ich den Vergleich mit der Iris des menschlichen Auges. In hellen Lichtsituationen verengt die Iris die Pupille, um die Lichteinstrahlung ins Auge zu reduzieren. Bei wenig Licht hingegen wird die Pupille erweitert, sodass möglichst viel Licht ins Auge fallen kann und man auch bei Dunkelheit etwas sehen kann. Und damit ist im Grunde auch schon das Prinzip der Blende in einem Objektiv erklärt. Je weiter die Blende geöffnet ist, desto mehr Licht fällt durch die Linse auf den Bildsensor und im Umkehrschluss lässt sich die Blende ebenso schrittweise schließen, damit weniger Licht auf den Bildsensor fällt.

Technisch betrachtet besteht sie aus den sogenannten Blättchen, Platten oder Lamellen, siehe Abbildung.

Blende im Objektiv
Abbildung: Blende im Objektiv

Mit Hilfe der Blende reguliert man auch wie viel Tiefenschärfe ein Foto ab dem Fokuspunkt haben soll. Die Begriffe sind dabei am Anfang etwas irreführend. Eine kleine Blende (d.h. die Blende ist geschlossen, große Zahl) verspricht mehr Tiefenschärfe. Eine großen Blende (d.h. die Blende ist offen, kleine Zahl, wie z.B. Abb. f/1.8) hat hingegen eine geringe Tiefenschärfe, dafür ein schönes weiches bzw. unscharfes Bokeh.

Aufnahmen mit einer offenen Blende und dem damit einhergehenden Bokeh sind eher für Portaitfotografen interessant, zum Freistellen oder Betonen eines Gesichts zum Beispiel. Landschafts- und Architekturfotografen mögen es dagegen in der Regel von vorne bis hinten scharf. Das heißt, dass für Landschaftsfotografie, abhängig vom Objektiv, meistens ein Blendenbereich von f/5.6 bis f/11 interessant ist. Ich nutze generell für wahrscheinlich 90% meiner Bilder die Blende 11, je nach Wind- und Lichtsituation auch mal offen bis Blende 8. Dann gibt es natürlich immer die Ausnahmen, wie z.B. bei Nordlichtern (oder Aurora Borealis) oder generell Nachtfotografie, bei der man eher mit einer offenen Blende unterwegs ist, d.h. f/2.8 bis f/5.6, abhängig von der Geschwindigkeit der Nordlichter und dem Umgebungslicht (z.B. Vollmond o.ä.) und wie hoch man, aufgrund des Bildrauschens, mit der ISO gehen kann oder will. Nikonkameras haben dabei tendenziell weniger Rauschen in der dunklen Bereichen eines Bildes, dafür hat Canon z.B. aufgrund seiner Bauform und der 9-Lamellen-Irisblende mit dem Canon 16-35mm L IS USM EF das Objektiv, was die schönsten Sonnensterne bei geschlossener Blende (f/22) „produziert“. Für maximale Bildqualität und möglichst wenig Bildrauschen am besten immer die native ISO der Kamera benutzen.

Tipp: Jetzt müsste man ja denken, wenn die Blende komplett geschlossen ist (d.h. große Zahl) wird das Foto am schärfsten. Aber nein, so einfach ist es natürlich nicht. Abhängig vom verwendeten Objektiv tritt nämlich bei geschlossenen Blenden, meistens ab ca. f/13, ein Effekt namens Diffraktion auf, wobei die Schärfe der Pixel wieder abnimmt und das Foto mehr und mehr verwaschen wirkt. Da der Artikel ja „..einfach erklärt“ heißt, erspare ich euch die technischen Hintergründe hier mal lieber. Wer so technikaffin ist und mehr dazu lesen will kann das hier tun.

Praxis: So weit so gut, was sollt ihr jetzt aus diesem Basiswissen über die Blende mitnehmen? Für Landschaftsfotografen ist im Allgemeinen der Bereich von f/5.6 bis f/11 interessant, da dieser bei den meisten Objektiven die schärfsten Bilder produziert. Probiert es einfach mal mit euren Linsen im Blendenprioritätsmodus (Modus A/AV wie Aperture) der Kamera aus und vergleicht die Ergebnisse.

Beispiele: Hier mal jeweils ein Beispiel für eine offene Blende und geschlossene Blende in Landschaftfotografien

Ilsefälle Harz - Beispiel offene Blende
Islefälle – Harz (Einstellungen: f/4, 0.3 Sek., ISO64) | Zum Bild

Zu sehen ist ein kleiner Wasserwall im Ilsetal im Sommer mit sattem Grün und einer mystischen Stimmung im Wald mit Nebel im Hintergrund. Deshalb hier auch der Fokus auf dem Wasserfall mit leichtem Nebel-Wald-Bokeh im Hintergrund, wenn auch hier in der kleinen Webversion des Bildes schwer zu erkennen.

Sächsische Schweiz Aussicht - Beispiel geschlossene Blende
Velen – Sächsische Schweiz (Einstellungen: f/11, 1/8 Sek., ISO200) | Zum Bild

Das Bild entstand, aufgrund der Sonnenaufgangsposition zu dieser Jahreszeit, Ende April um kurz nach 5 Uhr morgens, nach einer kalten Nacht im Auto und einer anstrengendem aber relativ kurzen Wanderung in der Sächsischen Schweiz. Hier habe ich sogar, aufgrund der extremen Weitwinkelperspektive bei 14mm Vollformat, Fokus-Stacking trotz Blende f/11 angewandt, damit das Bild wirklich von vorne bis hinten komplett scharf ist. Auf diese Technik gehe ich einem zukünftigen Artikel näher ein und beschreibe was man beim Aufnehmen der Bilder und bei der Nachbearbeitung beachten muss.

Belichtungszeit

Die Belichtungs- oder Verschlusszeit ist praktisch selbsterklärend. Sie gibt an wie lange der Verschluss der Kamera während der Belichtung geöffnet wird und Licht auf den Sensor fällt. Je länger belichtet wird, um so mehr Licht gelangt auf den Sensor, dementsprechend wird das Bild heller. Gängige Belichtungszeiteinheiten sind zum Beispiel folgende Werte:

1 – 2 – 4 – 8 – 15 – 30 – 60 – 125 – 250 – 500 – 1000

Die obigen Zahlen bedeuten jeweils 1/x wobei x die jeweilige Zahl ist. Das heißt, dass bei der 1 der Verschluss 1/1 Sekunden, also eine Sekunde lang offen, bei 1/2 eine halbe Sekunde offen ist usw. Der entsprechende Kameramodus ist entweder der Tv bzw. S – Modus (t wie time, s shutter-priority) oder der komplett manuelle Modus M (m wie manual). Den T – Modus, bei dem man die Belichtungszeit angibt und die Kamera die Blende selbst wählt, kann man ruhig in den Skat drücken, denke ich. In den letzten zehn Jahren habe ich diesen so gut wie nie benutzt, wenn überhaupt einmal. Wenn ich schon die Zeit vorgeben möchte, dann auch die Blende, d.h. M – Modus. Was nützt es schon die „richtige“ Verschlusszeit zu haben, aber z.B. durch eine offene Blende oder hohe ISO ein total unscharfes oder rauschiges Bild dabei heraus kommt.

Bei Langzeitbelichtungen lassen einen die meisten Kameras bis 30 Sekunden manuell auswählen, danach kommt der sogenannte bulb Mode, bei dem der Verschluss so lange offen ist, wie der Auslöser gedrückt wird. Um ungewollten Verwacklungen der Kamera beim Drücken des Knopfes vorzubeugen und um die Belichtungszeit auch über 30 Sekunden bequem kontrollieren zu können empfiehlt sich dringend ein Fernauslöser. Wie man sich bei Langzeitbelichtungen und dem Einsatz von speziellen Graufiltern die entsprechende Belichtungszeit errechnet, erkläre ich in einem separatem Artikel.

Alles schön und gut, aber was ist denn nun eine „richtige“ Belichtung? In Anführungszeichen richtig heißt, das es im Bild idealerweise keine komplett weißen (Histogramm schlägt rechts aus) und keine komplett schwarzen Stellen (Histogramm schlägt links aus), sogenannte ausgefranste Bereiche ohne Zeichnung, gibt. Sollte das, z.B. aufgrund des hohen Dynamikumfangs des Lichtes, der Fall sein kann man auf Belichtungsreihen ausweichen oder die EV (exposure value) Verschiebung nutzen, sollte die Kamera falsch gemessen haben und über- oder unterbelichten. Wie man solche Brakets manuell in der Nachbearbeitung sauber zusammenfügt erkläre ich ebenfalls in einem eigenen Artikel. Das Wort richtig in bezug auf die Belichtung ist hier rein technisch gemeint, dazu folgendes Zitat:

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

Andreas Feininger

Kurz und knapp zusammen gefasst bleibt für Landschaftsfotografen wichtig zu wissen, dass allgemein für mehr Tiefenschärfe (d.h. geschlossene Blende, große Zahl) im Bild mehr Belichtungszeit benötigt wird, d.h. um bei Bedarf die Verschlusszeit bei konstanter Blende zw. f/8 und f/11 zu verringern (weil man z.B. kein Stativ dabei hat) lieber die ISO (die Lichtempfindlichkeit) erhöhen um ein scharfes Bild auf den Sensor zu bannen, als die Blende zu öffnen. Und an die Beugungsunschärfe denken, eine sehr geschlossene Blende, wenn überhaupt nötig, weil man z.B. einen Sonnenstern o.ä. erstellen will, nur partiell einsetzen und in ein f/11 Bild über Photoshop-Ebenen einblenden. So hat man den Effekt, aber ansonsten ein rundrum scharfes Bild.

Tipp: Damit auch aus der Hand gehaltene Fotos scharf bleiben, sollte die Belichtungszeit z.B. bei Weitwinkel nicht langsamer als ca. 1/25 Sekunde betragen. Bei vorhandenem und aktivierten Bildstabilisator kann das natürlich variieren und hängt auch davon ab wie ruhig ihr die Kamera halten könnt. Als Faustformel gilt ungefähr Belichtungszeit gleich 1 durch Brennweite, also s = 1 / 24mm zum Beispiel.

Praxis: So viel zur Theorie. Da ich sowieso in 90% der Fälle im Blendenprioritätsmodus (also Zeitautomatik, Modus A/AV) bei f/11 fotografiere, wähle ich die Zeit meistens nicht selbst, es sei denn bei Langzeitbelichtungen. Im A – Modus berechnet die Kamera selbstständig die Belichtungszeit, ich korrigiere ggfs. nur mit der EV Verschiebung und achte auf das Histogramm.

Beispiele: Abschließend dazu noch zwei Beispiele, die beide an unserer schönen Ostseeküste entstanden sind.

Sonnenuntergang Ostsee - Beispiel schnelle Belichtungszeit
Ocean Solitude – Ostsee (Einstellungen: f/8, 1/250, ISO400) | Zum Bild

Bei dem Bild habe ich aufgrund des Vordergrunds eine relativ schnelle Verschlusszeit gewählt, damit die Gräser im Bild scharf bleiben und nicht durch den Wind verwuselt und unscharf werden während der Aufnahme.

Buhnen Ostsee - Beispiel lange Belichtungszeit
Silence – Ostsee (Einstellungen: f/8, 30 Sek., ISO100) | Zum Bild

Das zweite Bild hier ist ein schönes Beispiel für eine Langzeitaufnahme während des Sonnenuntergangs. Durch die lange Verschlusszeit wirkt das Meer, trotz der eigentlichen Wellen, eher wie ein ruhiger und stiller See. Zusätzlich zu einem neutralen Graufilter hatte ich noch einen Polfilter angeschraubt, wodurch die Farben während der langen Belichtung zusätzlich intensiviert wurden.

ISO

Der ISO-Wert stand früher für die Empfindlichkeit des eingelegten Films, heute für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Kamera. Das heißt, früher musste man den ganzen Film die gleiche ISO berücksichtigen und dementsprechend planen, heute kann man den ISO Wert bei jedem Bild einfach entsprechend den gerade aktuellen Bedingungen anpassen und einstellen. Eine höhere ISO bedeutet eine höhere Empfindlichkeit, was eine kürzere Verschlusszeit, aber auch mehr Bildrauschen zur Folge hat. Gängige normale ISO Werte sind z.B.:

64 – 100 – 400 – 800 – 1000 – 3200 – 6400

Neuste Kameramodelle können immer höhere ISO Werte, derzeit schon jenseits der 100000 erzielen, um auch in zunehmender Dunkelheit scharfe Bilder mit kurzer Verschlusszeit aufnehmen zu können. Ich gehe aber selbst meiner schon gehobenen Nikon Kamera aufgrund des Rauschens im Bild ganz selten mal über einen Wert von ISO 400. Tatsächlich sind die einzigen Lichtsituationen, bei denen ich mal einen Wert von ISO 3200 oder ISO 6400 benutzt habe, tanzende Nordlichter in Island gewesen, wo ich bei einer halbwegs moderaten Belichtungszeit von ca. 6-8 Sekunden für den Nachthimmel bleiben wollte. Ein Beispiel dazu:

Nordlichter in Island - Beispiel hohe ISO
Spirits of the Night – Island (Einstellungen: f/2.8, 15 Sek., ISO800) | Zum Bild
Beispiel Bildrauschen bei ISO800 - Nordlichter in Island
Beispiel Bildrauschen bei ISO800 – Nordlichter in Island

Abschließend noch ein Beispiel für eine sehr geringe ISO mit einem Wert von 64. Die Unterschiede sieht man in den kleinen optimierten Web-Versionen der Bilder nur schwierig, deshalb habe ich die beiden 100 Prozent Ausschnitte eingefügt. Dort sieht man den Unterschied sehr deutlich. Bei Tageslicht und einer ISO von 64 ist bei der Nikon 810 auch bei 100% Bildausschnitt praktisch kein Rauschen zu sehen. Beim Nordlicht Bild mit einer ISO von 800 ist es – gerade in den dunklen Bereichen – schon grenz wertig, wie ich finde.

Hamnoya Lofoten - Beispiel niedrige ISO
Hamnøya – Lofoten, Norwegen (Einstellungen: f/8, 1/125 Sek., ISO64) | Zum Bild
Beispiel Bildrauschen bei ISO64 - Rorbuer auf den Lofoten
Beispiel Bildrauschen bei ISO64 – Rorbuer auf den Lofoten

Theorie und Beispiele

Zum Schluss noch ein bisschen graue Theorie. Diese Rechnerei dient nur nochmal zur Erklärung wie diese drei Werte korrelieren. In der Praxis brauchst du sie eigentlich nicht, es sei denn du willst unbedingt immer im komplett manuellen Modus der Kamera arbeiten.

Zum Glück ist es der Einfachheit halber so, dass bei der Blende, Belichtungszeit und ISO die Stufen von einem Wert zum Nächsten sich praktisch gleich auswirken. Das heißt, damit z.B. die Belichtung stabil bleibt und sich nicht ändert, kann man die beiden anderen Werte beliebig ändern, vorausgesetzt man ändert den korrelierenden Wert um die gleiche Stufen- bzw. Schrittzahl in die andere Richtung. Die Schritte sind meist im Ganzen oder in Drittelstufen möglich. Dazu abschließend noch drei Beispiele:

  • Blende plus eine Stufe erfordert Verschlusszeit minus eine Stufe
  • oder ISO Wert eine Stufe erhöht, ermöglicht auch einer höhere Blendenzahl (d.h. mehr Tiefenschärfe)
  • oder Verschlusszeit einen Schritt länger ermöglicht es den ISO Wert eine Stufe zu verringern (d.h. weniger Bildrauschen)

Zusammenfassung

Alles in Allem scheinen das erstmal relativ viele neue und teilweise verwirrende Informationen zu sein, aber in der Praxis ist das alles halb so wild, glaubt mir. Für die gängigen Situationen habt ihr schnell eure Standardeinstellungen und mit der Zeit lernt man das praktisch einfach nebenbei. Für den Anfang einfach erstmal nicht unnötig verwirren lassen und probieren geht über studieren!

Hier nochmal die wichtigsten Fakten:

  • Blende: offene Blende (kleine Zahl) wenig Tiefenschärfe, geschlossene Blende (große Zahl) mehr Tiefenschärfe
  • Belichtungszeit: je länger der Verschluss offen ist, desto mehr Licht gelangt auf den Sensor, das Bild wird entsprechend heller
  • ISO: je höher der Wert, je lichtempfindlicher der Sensor und schneller die Verschlusszeit, aber auch mehr Rauschen im Bild

Praxis: In den meisten Standardsituationen benutze ich meine Kamera im Blendenprioritätmodus (A am Auswahlrad) bei Blende f/11, die ISO meistens fix eingestellt zwischen 64 und 200 und die Verschlusszeit wird von der Kamera berechnet, fertig.

Tipp: Wenn du ohne Stativ in der Dämmerung zum Sonnenauf- oder untergang fotografierst und mal kein Stativ dabei hast aktiviere, wenn vorhanden, den Bildstabilisator des Objektivs, wähle eine für dich akzeptable Bildschärfe aus, d.h. zwischen f/5.6 – f/11 im A-Modus, bei möglichst geringer ISO um das Bild so rauschfrei wie möglich zu halten. Dann gucke auf die Verschlusszeit der Kamera, diese sollte nicht mehr als 1/25 Sekunde betragen, damit das Bild aus der Hand geschossen knackig scharf bleibt, eher schneller (je nachdem wie ruhig du die Kamera halten kannst). Bei Bedarf dann einfach die ISO sukzessive hochstellen bis die gewünschte Verschlusszeit erreicht ist. Auf diese Weise habe ich zum Beispiel folgendes Bild erstellt.

Seljalandfoss Island - Sonnenuntergang
Seljalandfoss Sun – Island (Einstellungen: f/8, 1/30, ISO250) | Zum Bild

Bei dem Wind und der Nässe in der Höhle dort wäre es sinnlos gewesen die Kamera erst auf dem Stativ aufzubauen. Stattdessen hatte ich einen Plastikbeutel um Kamera und Linse gewickelt, damit diese nicht unnötig viel kaltes Wasser abbekommen und ein Brillenputztuch zum Säubern der Linse von Wasserflecken in der Hand, um diese nach fast jeder Belichtung wieder fleckenfrei zu bekommen. Wenn die Linse kurz sauber war, habe ich reflektionsartig die Arme wieder in die gemerkte Bildkomposition gehoben und ein weiteres Bild gemacht. Die Einstellungen sind f/8, 1/30, ISO250 auf der Nikon D810 und dem Nikkor 16-35mm ED VR. Am Ende war zum Glück eine Belichtung dabei, wo für mich alles gepasst hat und ich zufrieden damit war. Das Foto entstand am Seljalandfoss um ca. ~22 Uhr am ersten Abend einer zweiwöchigen Islandreise, am Ende eines langen Anreisetages. Was für ein Start!

Ich hoffe der Artikel hat dir einen ersten Eindruck in das Thema vermittelt und hilft dir beim Verständnis ein Stück weiter. Solltest du noch Fragen oder Anmerkungen haben, schreib mir diese gern in die Kommentare.

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Veröffentlicht von Dave Derbis

Ich bin Dave und seit über 10 Jahren leidenschaftlicher Landschafts- und Architekturfotograf. Meine Erfahrungen und mein über die Jahre zusammengetragenes Wissen in diesen Bereichen der Fotografie gebe ich gern hier auf diesen Seiten in den Bereichen Tutorials, Guides und Reisen weiter. Um zukünftig keinen dieser Beiträge mehr zu verpassen kannst Du einfach meinen kostenlosen Newsletter abonnieren oder den Feed benutzen. Wenn Du diese Seite unterstützen möchtest, nutze einfach meinen Link zu Amazon, falls Du dort etwas kaufen möchtest. Vielen Dank!

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