Letztes Update: 09.10.2020
Die Lesezeit beträgt in etwa ~ 15 Minuten.

Der Polfilter (auch Polarisationsfilter genannt) ist für mich der wichtigste Filter in der Landschaftsfotografie. Mit ihm kannst du besondere Effekte schon während der Aufnahme und ohne Nachbearbeitung kreieren. Welche das sind und worauf du beim Einsatz des Polfilters achten musst, erfährst du in diesem Artikel.

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Polfilter – Übersicht und Vergleich

Der Artikel erklärt dir im weiteren Verlauf genau, in welchen Situationen du welche Effekte bei deiner Fotografie erreichen kannst und worauf du beim Einsatz des Filters achten musst. Falls du nur eine Übersicht der besten und für dich passenden Polfilter suchst, dann hilft dir wahrscheinlich schon die folgende Tabelle mit meinen Kaufempfehlungen.

Amazon Basics
Kleines Budget
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gute Qualität
sehr günstig
52 mm - 82 mm
Mehrfach-Beschichtung
kein dünner Filterand
beidseitig Gewinde
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Hoya Pro1 Digital
Mittleres Budget
Fortgeschritten
sehr gute Qualität
bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
37 mm - 82 mm
Digital-Mehrschichtvergütung
schwarze Almite-Fassung
sehr schmale Filterfassung
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B+W Profi
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maximale Qualität
robust + langlebig
37 mm - 82 mm
hohe optische Qualität
16x fach vergütet
geringer Bauhöhe
0.090 kg
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🔎 Hinweis: Die Polfilter werden jeweils in unterschiedlichen Größen passend für deine Objektive angeboten. Zusätzlich gibt es spezielle Polfilter, wie z.B. das sehr große WonderPana Filtersystem für das Nikkor 14-24mm Objektiv oder den Polfilter für die Drohne. An einer Kompaktkamera gibt es kein Gewinde am Objektiv, deswegen benutze ich in dem Fall einen magnetischen Filteradapter in Kombination mit einem kleinen Polfilter (52mm).

💡 Bonus: Warum ich die kleine Sony RX100 Premium Digitalkamera für die beste Kompaktkamera halte, erfährst du in meinem ausführlichen Test mit Beispielbildern zum Download.

Was ist der Polfilter und welchen Effekt hat er

Der Polfilter intensiviert die Farben, erhöht die Kontraste und den Dynamikumfang in einem Foto schon während der Aufnahme. Darüber hinaus kann er unerwünschte Reflexionen im Bild verschwinden lassen. Dieser Effekt lässt dein Bild ohne weitere Nachbearbeitung bereits weniger wie ein emotionsloses Dokumentationsfoto aussehen, sondern verleiht ihm einen kunstvollen, fast malerischen Look.

Für die Anwendung des Filters beim Fotografieren musst du die technischen Hintergründe der Funktionsweise nicht zwingend wissen. Nichtsdestotrotz gebe ich dir an dieser Stelle eine kurze Erklärung, wie der Polfilter überhaupt funktioniert.

Polfilter
Zirkularer Polfilter von Hoya

Das Licht schwingt in Wellen durch den dreidimensionalen Raum. Der Polfilter lässt, je nach Wirkungsgrad, nur bestimmte Lichtwellen durch. Es trifft somit nur noch auf das gefilterte Licht auf das Objektiv und den Sensor der Kamera. Der Polarisationsfilter ist also ein Lichtfilter, der das Licht einer bestimmten Polarisationsrichtung während der Aufnahme „schluckt“. Diese Effekte des Polfilters (vor allem das Filtern reflektierter Lichtwellen) kannst du daher nicht mit der digitalen Nachbearbeitung erreichen.

Die Stärke des Effekts hängt vom Winkel des Filters zur Sonne, vom Sonnenstand selbst und von der Position des Filters ab. Dazu gibt es weiter unten noch ein paar mehr Informationen.

Der Hauptanwendungsbereich für den Polfilter liegt in der Landschaftsfotografie. Er kommt aber auch bei der Produktfotografie (z.B. Lack bei Autos) oder auch der Porträtfotografie (z.B. reflektierende Brillengläser) zum Einsatz.

Polfilter Anwendung

Die Anwendung des Polfilters bei der Fotografie ist nicht besonders kompliziert. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Prinzipiell musst du den Filter nur vorn an die Linse schrauben und durch Drehen des Filters den gewünschten Wirkungsgrad einstellen. Fertig.

Wann und wofür solltest du den Polfilter verwenden

Es gibt allerdings einige Seiteneffekte, die du kennen solltest, bevor du mit dem Polfilter immer und überall wild drauflos fotografierst. Worauf du achten musst, erkläre ich dir in den folgenden Abschnitten direkt anhand der gängigsten und praktischen Einsatzzwecke des Polfilters.

Farben bei blauem Himmel intensivieren

In den meisten Fällen wird der Polfilter zum Abdunkeln und verstärken des Blaus im Himmel benutzt. Den größten Wirkungsgrad erzielst du dabei, wenn du den Filter im 90° Grad Winkel zur Sonne benutzt. Du siehst den Effekt natürlich nur, wenn im Himmel von sich aus schon Blau zu sehen und es nicht komplett bewölkt ist.

Der Polfilter reduziert das einfallende Licht, sodass der Himmel auf dem Foto dunkler und die Farben kräftiger wirken. Weiße Wolken beispielsweise treten dabei deutlicher vor dem blauen Himmel hervor und heben sich sichtbar ab. Das Foto unterhalb demonstriert dir diesen Effekt in seiner maximalen Ausprägung.

Polfilter bei blauem Himmel - Farben intensivieren
Polfilter bei blauem Himmel – Farben intensivieren | Zum Bild

Einstellungen: F/11, 1/100 Sekunde, ISO64 | Ausrüstung: Nikon D810 + Nikkor 16-35mm + Polfilter

Der Polfilter kann aber auch zu einem sehr unnatürlichen aussehenden Himmel führen. Dann entsteht bei der Aufnahme im Himmel ein ungleichmäßiger Verlauf der Blautöne. Das passiert vor allem, wenn du mit einem Superweitwinkel Objektiv, d.h. weniger als 28mm (Kleinbildformat) und im 90° Grad Winkel zur Sonne, fotografierst. Wie sowas aussieht, kannst du dir am Beispiel Foto 3 weiter unter ansehen.

Reflexionen entfernen (Wasseroberfläche durchsichtig machen)

Der größte Nutzen des Polfilters liegt für mich im Entfernen von Spiegelungen auf Wasseroberflächen. Mithilfe des Filters kannst du so durch das Wasser in einem See, Fluss oder auch dem Meer fotografieren.

Das Beispiel unterhalb zeigt den Effekt an einem bekannten Bergsee in Bayern. Die beiden Aufnahmen habe im Abstand weniger Minuten mit nahezu identischen Kameraeinstellungen angefertigt. Das Foto links zeigt, wie der Polfilter die Spiegelung des Himmels im Wasser nahezu komplett entfernt. Nur durch Drehen des Polfilters siehst du hingegen auf dem Foto rechts die Spieglung der Landschaft auf dem Wasser. Welche Version gefällt dir besser? Schreib es mir gern in den Kommentaren.

Polfilter Vergleich ohne SpiegelungPolfilter Vergleich mit Spiegelung
Beispiel: Spiegelung entfernen mit Polfilter

Einstellungen: F/11, 1 Sekunde, ISO64, EV-0,67 | Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

🔎 Tipp: Zum Reinigen deiner Filter und Objektive empfehle ich ein einfaches Reinigungsset, bestehend aus Lenspen, Blasebalg und Mikrofasertuch. Passend dazu gibt es dieses Reinigungsspray. Damit kannst du deine Optiken ohne Kratzer oder Schlieren säubern.

Kontraste im Wald verstärken

Beim Fotografieren im Wald benutze ich den Polfilter fast immer. Das erhöht zwar die Belichtungszeit, sodass ich auch fast immer ein Stativ brauche, aber der erzielte Effekt ist das absolut wert. Denn der Filter absorbiert die störenden (blauen) Reflexe des Himmels auf den Blättern und dem Wasser. Dadurch wirkt das Grün von den Blättern und Gräsern viel intensiver und die Kontraste im Bild sind viel stärker.

Polfilter - Kontraste im Wald
Kontraste im Wald mit dem Polfilter verstärken | Zum Bild

Einstellungen: F/11, 2.5 Sekunden, ISO100 | Ausrüstung: Nikon D810 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

Das Beispiel oberhalb zeigt eine typische Waldszene, bei der ich den Polfilter benutzt habe. Durch den Filter sind nahezu keine Reflexionen auf den Blättern zu sehen. Ohne dieses störende Glänzen auf den Pflanzen wirkt das Bild matter und kontrastreicher. Durch die erhöhte Belichtungszeit (immerhin 2.5 Sekunden) sieht der Fluss nicht so statisch, sondern tatsächlich fließend aus. All diese Effekte des Polfilters verleihen dem Foto mehr Dreidimensionalität und einen malerischen Gesamteindruck.

💡 Faustformel für Belichtungszeit und Stativ: 1 durch Brennweite in mm | Beispiel: 1 / 30mm = 1/30 Sekunde. Wenn deine Belichtungszeit nun länger als 1/30s ist, solltest du ein Stativ für die Aufnahme benutzen.

Regenbogen sichtbarer machen

Das Fotografieren eines Regenbogens lässt sich meistens relativ schlecht planen. Wenn du aber mal in die Gelegenheit kommst, solltest du vorbereitet sein. Ein weiterer Grund den Polfilter immer dabei zu haben. Je nach Wirkungsgrad des Filters kannst du die Farben des Regenbogens intensivieren oder ihn wahlweise auch komplett verschwinden lassen. Das funktioniert bei einem Regenbogen so effektiv, da die farbigen Linien im Bogen selbst polarisiertes Licht sind.

Regenbogen mit Polfilter
Kräftiger Regenbogen durch den Polfilter | Zum Bild

Einstellungen: F/8, 1/125 Sekunde, ISO80 | Ausrüstung: Nikon D810 + Nikkor 16-35mm + Polfilter

Im Beispielfoto oberhalb scheint die Sonne direkt auf den mächtigen Skógafoss in Island. Durch die Feuchtigkeit in der Luft bildet sich der imposante Doppel-Regenbogen. Da der Polfilter das teilweise polarisierte Licht ringsum den Regenbogen „schluckt“ (d.h. den Bereich etwas dunkler macht), wirkt der Regenbogen so kraftvoller auf dem Foto.

🔎 Tipp: Im Beitrag Fotografieren in Island stelle noch viele weitere sehenswerte Orte auf der Insel vor.

Worauf du bei der Anwendung des Polfilters achten musst

Es gibt einige Fallstricke und Besonderheiten, auf die du als Fotograf bei der Anwendung des Polfilters achten solltest. Die folgenden Abschnitte enthalten zusätzlich ein paar nützliche Tipps und Tricks für die Verwendung des Polfilters.

Unnatürlichen Look vermeiden

Als Landschaftsfotografen benutzen wir oft Weitwinkel-Objektive, um möglichst viel Landschaft in einem Bild zeigen zu können. Wenn du aber mit weniger als ~28 mm Brennweite (Vollformat, APS-C ~ *1.6) fotografierst und dabei den Polfilter verwendest, musst du sehr aufpassen, damit im Himmel kein unnatürlicher Blauverlauf entsteht. Das Gleiche gilt auch für Panorama-Aufnahmen. In diesen Fällen würde ich vorsichtshalber den Polfilter nicht benutzen oder bei jeder Aufnahme kontrollieren und gegebenenfalls den Wirkungsgrad durch Drehen des Filters entsprechend anpassen.

Polfilter unnatürlicher Look
Polfilter unnatürlicher Look im Himmel

Einstellungen: F/8, 1/60 Sekunde, ISO100, EV-0,33 | Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter

Die Ursache dieses Phänomens liegt an den unterschiedlichen Winkeln zur Sonne und der damit verbundenen verschieden starken Polarisation des Lichts am Himmel. Die Wirkung des Polfilters ist immer am stärksten im 90° Grad Winkel zur Sonne. Also zum Beispiel, wenn sich die Sonne beim Sonnenuntergang links oder rechts von deinem Motiv befindet, musst du mit dem Polfilter sehr vorsichtig sein, damit keine seltsam aussehenden Effekte im Bild entstehen. Im Beispielfoto oberhalb war die Sonne genau links von mir und der Polfilter auf maximale Wirkung gedreht. Als Ergebnis siehst du diesen starken Farb- und Helligkeitsverlauf im Himmelsblau.

Foto teilweise polarisieren

Besonders bei der Landschaftsfotografie können Situationen auftreten, in denen du nur Teile des Bildes polarisieren willst. Angenommen, du fotografierst eine Szene mit einer sehr weiten Brennweite und willst den Effekt des Polfilters aber nur im Vordergrund des Bildes nutzen, nicht aber für den Himmel.

Foto teilweise polarisieren
Foto teilweise polarisieren mit Stativ | Zum Bild

Einstellungen: F/11, 1/15 Sekunde, ISO64 | Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

Dann musst du zwei Aufnahmen mit möglichst ähnlichen Kameraeinstellungen auf einem Stativ fotografieren. Eine Aufnahme mit Polfilter, eine ohne. In Photoshop (oder einer Bildbearbeitungssoftware deiner Wahl), kannst du dann die beiden Fotos übereinander legen und per Ebenenmaske die Bereiche des jeweiligen Bildes ein- oder ausblenden und sie so zu einem teilweise polarisierten Foto zusammenfügen.

💡 Bonus: Bist du noch auf der Suche nach einem Stativ für dich und deine Kamera? Dann schau mal in meinem Stativ Ratgeber (inkl. drei konkrete Empfehlungen) vorbei.

Was tun, wenn der Filter fest sitzt oder klemmt

Es kann immer mal vorkommen, dass du einen Filter aus Versehen zu fest angezogen hast oder ihn aus anderen Gründen nicht mehr „einfach so“ abdrehen kannst. Was also tun, wenn der Filter am Objektiv festsitzt und sich nicht mehr lösen lässt? In diesen Fällen hilft es oft schon einfach ein dünnes Handtuch oder einen trockenen Lappen drumherum zu wickeln und es noch mal händisch zu versuchen.

Polfilter Filterzange
Polfilter Filterzange

Wenn sonst nichts mehr hilft, kannst du es mit einer speziellen Filterzange versuchen. Damit sollte sich der Filter auf jeden Fall wieder von der Linse lösen lassen, auch wenn er fest verklemmt war.

💡 Bonus: Falls du noch auf der Suche nach den besten Objektiven für Landschaftsfotografie bist, schau mal im verlinkten Artikel vorbei. Dort gebe ich Empfehlungen für Nikon, Canon und Sony Kameras und erkläre die Kaufkriterien.

Kann ich den Polfilter immer drauf lassen?

Das kommt darauf an, was und wann du vorrangig fotografierst. Ich habe ihn gefühlt in 90 Prozent der Fälle bei meiner Landschaftsfotografie vorn an der Linse montiert. Ich empfehle dir allerdings nicht, den Filter pauschal einfach immer zu benutzen und auf dem Objekt geschraubt zu lassen.

⚠️ Achtung: Kontrolliere die Stärke des Effekts des Polfilters bei jeder Aufnahme, um rechtzeitig und noch vor Ort eingreifen und korrigieren zu können! Das kann dir viel Ärger bei der Nachbearbeitung ersparen.

Der Polarisationsfilter ist ein Spezialfilter mit besonderen Effekten. Du solltest daher immer abwägen, ob du ihn in der jeweiligen Situation wirklich benutzen willst. Der Polfilter erhöht die Belichtungszeit um 2 bis 3 Blenden, sodass du öfter ein Stativ benutzen musst. Und nicht zuletzt kann sich der Effekt sogar negativ auf dein Foto auswirken, indem er z.B. einen unnatürlichen blauen Farbverlauf im Himmel deines Fotos entstehen lässt. Das lässt sich nur sehr mühsam und mit großem Aufwand während der Nachbearbeitung wieder entfernen.

Polfilter Effekt durch digitale Nachbearbeitung

Aufgrund der physikalischen Hintergründe und der Funktionsweise des Polfilters, ist es selbst den besten Photoshop Experten nicht möglich, die Effekte des Filters digital nachzuahmen. Du musst den Filter tatsächlich schon während der Aufnahme benutzen. Eine spiegelnde Wasseroberfläche zum Beispiel lässt sich nach aktuellem Stand der Technik auch nicht mit einer ausgeklügelten digitalen Bildbearbeitung entspiegeln.

Polfilter Effekt – Vergleich anhand von Beispielen

Damit du den Effekt des Polfilters direkt anschauen und vergleichen kannst, habe ich einige Tests durchgeführt. Die Ergebnisse findest du unterhalb. Ich habe für den Vergleich drei unterschiedliche Motive gewählt, um dir die Effekte in unterschiedlichen Situationen zu zeigen.

Beispiel Fotos – Unterschiede mit und ohne Polfilter

Alle Beispiele sind einmal mit Polfilter (im maximalen Wirkungsgrad) und einmal ohne Polfilter fotografiert. Links ist immer das Foto ohne Polfilter, rechts das Bild mit Polfilter. Mit dem Schieberegler kannst du bequem zwischen den beiden Versionen hin und herwechseln und die Fotos und den Effekt so direkt vergleichen.

⚠️ Hinweis: Alle Beispiel Fotos sind komplett unbearbeitet und wurden von mir nur im RAW Konverter mit den gleichen Einstellungen zu JPEGs entwickelt.

Beispiel Foto 1: Bäume und blauer Himmel mit Wolken

Das erste Beispiel zeigt einen bewölkten, aber teilweise blauen Himmel, die blühende Lüneburger Heide und viel Grün im Bild. Beim Verschieben des Vorher-Nachher-Reglers siehst du, dass die Variante mit Polfilter vor allem im Himmel dunkler, dafür aber kontrastreicher ist. Auch der störende Glanz auf den Blättern links im Foto wird vom Polfilter erfolgreich entfernt. Das Licht kam in dieser Situation von rechts, d.h. der Polfilter konnte seine Wirkung sehr gut entfalten.

Beispiel 1 ohne PolfilterBeispiel 1 mit Polfilter
Polfilter Test – Bild ohne Polfilter links, rechts mit Polfilter

Einstellungen: F/11, 1/60 Sekunde, ISO64, EV-1 | Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

Beispiel Foto 2: Wald und Fluss

Das zweite Beispiel ist eine typische Waldszene in der Böhmischen Schweiz. Die Kamnitz fließt durch das wilde Tal und reflektiert das diffuse Licht der Mittagssonne. Die Wirkung des Polfilters in diesem Fall besonders groß. Ohne die störenden Licht-Reflexionen auf den Blättern der Bäume und der Oberfläche des Baches wirkt das Bild gänzlich anders. Das Grün und die starken Kontraste kommen viel mehr zur Geltung. Schiebe den Regler mal ganz nach links und rechts und vergleiche selbst.

Beispiel 2 ohne PolfilterBeispiel 2 mit Polfilter
Polfilter Vergleich – Bild links ohne, rechts mit Polfilter

Einstellungen: F/11, 2.5 Sekunden, ISO64 | Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 24-120mm + Polfilter + Stativ

💡 Tipp: Möchtest du noch mehr Fotolocations in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz entdecken, dann schaue mal im verlinkten Artikel vorbei.

Beispiel Foto 3: See und blauer Himmel

Das dritte und letzte Beispiel zeigt eine Bucht auf den Lofoten an einem nahezu wolkenlosen Tag im September. Das Licht kam von rechts und der Polfilter war auf den maximalen Wirkungsgrad gedreht. Die Variante mit Filter zeigt den unerwünschten Effekt, den ich schon weiter oben beschrieben habe. Im Himmel entsteht durch den hohen Betrachtungswinkel des Weitwinkelobjektivs mit sehr geringer Brennweite (16 mm KB äquivalent) ein unnatürlich aussehender Farbverlauf der Blautöne.

Beispiel 3 ohne PolfilterBeispiel 3 mit Polfilter
Unterschied der Farben und Kontraste mit (rechts) bzw. ohne (links) Polfilter

Einstellungen: F/11, 1/50 Sekunde, ISO200, EV+0,67 | Ausrüstung: Canon 5D MkII + Canon L 17-40mm + Polfilter + Stativ

Neben dem Effekt im Himmel, zeigt das Beispiel auch die intensiveren Farben, die der Polfilter produziert sowie den erhöhten Kontrast im Bild.

Beispiel Videos – Polfilter Effekt beim Filmen

Jetzt könntest du ja denken, dass die Bilder oben doch alle bearbeitet sind und der Polfilter an sich gar nicht so eine starke Wirkung auf das Foto haben kann, wie ich hier behaupte. Um dich doch vom Gegenteil zu überzeugen, habe ich zwei Videos (4K) gedreht, die dir live den Effekt des Polfilters im Video zeigen und die direkte Auswirkung anschaulich demonstrieren.

Beispiel Video 1: Waldszene mit Fluss

Das erste Video ist praktisch das Pendant zum Beispiel Foto 2 weiter oben. Es ist das gleiche Motiv, nur dieses Mal als Querformat. Nur durch Drehen des Filters verschwinden die ganzen störenden Reflexionen, die Farben erscheinen intensiver und die Kontraste stärker. Was kann man sich als Fotograf (oder Videograf) mehr wünschen?! Dein Bild (oder auch das Video) verbessert sich wortwörtlich im Handumdrehen.

Polfilter Effekt im Video

Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

Beispiel Video 2: Bachlauf im Wald

Das zweite Beispielvideo demonstriert den Effekt des Polfilters ebenfalls an einer Szene im Wald. Die Bedingungen waren ähnlich. Die Sonne stand allerdings tiefer und das Licht wurde von mehr Wolken gedämpft (diffuses Licht).

Auch dieses Video zeigt sehr deutlich, wie allein durch Drehen des Polfilters die Farben und Kontraste im Bild viel stärker werden. Durch das Polarisieren und Filtern bestimmter Lichtwellen entfernt der Polfilter zudem die störenden Reflexionen auf den Blättern und im Bach. Das Ergebnis ist ein viel harmonischer und natürlicherer Look ohne digitale Nachbearbeitung.

Effekt des Polfilter beim Filmen

Ausrüstung: Nikon D850 + Nikkor 16-35mm + Polfilter + Stativ

Polfilter kaufen – darauf musst du achten

Grundsätzlich gilt beim Kauf eines Polfilters, dass du hier nicht an der falschen Stelle sparen solltest. Wenn du schon viel Geld für deine Objektive für Landschaftsfotografie ausgeben hast, macht es keinen Sinn, einen billigen und farb-stichigen Filter vor die teure Optik zu montieren.

Größten Durchmesser kaufen und Geld sparen

Damit du den Filter problemlos an das vordere Gewinde eines Objektivs schrauben kannst, sind Polfilter immer für einen bestimmten Objektivdurchmesser konstruiert. Das Nikkor 16-35mm hat zum Beispiel 77 mm Durchmesser, viele Einsteiger Objektive hingegen nur 58 mm.

Polfilter Step Up Adapter
Polfilter Step Up Adapter Ringe

Als Fotograf hast du aber wahrscheinlich nicht nur eine Linse, sondern benutzt mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern und Gewindegrößen. Damit du nicht für jede Optik einen eigenen (und teuren) Polfilter kaufen musst, gibt es günstige Adapterringe. Dadurch brauchst du nur einen Polfilter für den größten Durchmesser kaufen und kannst diesen Filter dann auch problemlos an anderen Objektiven verwenden. Damit sparst du ordentlich Geld, was du dann in einen hochwertigen Polfilter investieren kannst.

🔎 Tipp: Die Step-Up Ringe kannst du natürlich ebenso für ND Filter, einen Infrarot Filter oder andere runde Schraubfilter verwenden.

Auf eine dünne Fassung achten

Benutzt du einen Schraubfilter an einem Weitwinkelobjektiv, kann unter Umständen eine störende Vignette an den Bildrändern entstehen. Um dem vorzubeugen, gibt es bei einigen Filtern eine sogenannte Slim Variante. Unter meinen Empfehlungen ist das z.B. beim Hoya Pro1 Digital Polfilter der Fall. Die hochwertigen Filter sind meistens ohnehin schon sehr dünn, aber bei einigen günstigen Modellen solltest du auf deren Ausmaße achten.

⚠️ Achtung: Vermeide zudem den höchsten Wirkungsgrad des Polfilters, wenn du im sehr weitwinkligen Brennweitenbereich (weniger als 28 mm Vollformat) und im 90° Grad Winkel zur Sonne fotografierst. Ein ungleichmäßiges und unnatürliches Himmelsblau, durch unterschiedliche Winkel zur Sonne, ist sonst das Ergebnis.

Schraub- oder Stecksystem beim Filter

Schraub- oder Steckfilter System
Schraub- oder Steckfilter System

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Systeme, wie du Filter in der Fotografie an das Objektiv anbringen kannst. Das sind zum einen die Schraubfilter, die einfach direkt vorn an das Objektiv geschraubt werden. Daneben gibt es die sogenannten Stecksysteme. Das System ist grundsätzlich ähnlich. Bei den Steckfiltern wird ebenfalls ein Ring vorn über das Gewinde an das Objektiv geschraubt und daran eine Halterung für ein oder mehrere Filter angebracht. Die Steckfilter kannst du nun in die einzelnen Fächer schieben und gegebenenfalls kombinieren. Das war traditionell bei Grauverlaufsfiltern so üblich, die den Himmel abdunkeln und so dem hohen Dynamikumfang eines Sonnenuntergangs beispielsweise abzufangen. Das System habe ich früher an meiner Canon 5D MkII auch viel benutzt (Bild links).

Der Nachteil des Steckfilter Systems ist aber, dass sich die Filter nicht direkt und bündig an der Linse befinden, sondern etwas Abstand haben. Genau in diesen Bereich kann eventuell störendes Licht einfallen und so den richtigen Einsatz und vollen Effekt eines Filters verhindern. Ich bevorzuge deshalb, insbesondere beim Polfilter, das Schraubsystem.

Polfilter – Linear oder Zirkular

Wenn du eine Digitalkamera verwendest, musst du einen zirkulären Polfilter verwenden. Bei analoger Fotografie funktionieren beide Varianten. Das hat komplizierte technische und physikalische Hintergründe, die ich dir an dieser Stelle ersparen möchte. Falls dich die technischen Hintergründe doch interessieren sollten, kannst du sie gern im verlinkten Wikipedia Eintrag nachlesen.

Polfilter Vergleich

Worin unterscheiden sich die drei Preisklassen der Polfilter nun eigentlich? Der Preis ergibt sich vor allem aus den verwendeten Materialien und der damit verbundenen Qualität des Filters. In den gehobenen und teuren Preisklassen wird schlichtweg besseres Filter-Glas (z.B. optisches Glas, Objektiv-Glas oder UV-Objektivglas) verbaut. Das resultiert wiederum direkt in einer besseren Bildqualität. Aus diesem Grund rate ich dir auch dringend davon ab, einen 10 Euro Filter an einem 900 Euro Objektiv zu verwenden. Das Licht muss zwangsläufig erst durch das billige Glas, bevor es auf die teure Optik und den Kamerasensor trifft. Wenn du da am falschen Ende sparst, leidet nur die Qualität (Farben und Schärfe) deiner Fotos.

B+W Polfilter 77mm
Top Qualität – der Profi B+W Polfilter

Die Unterschiede der Filter sind also nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität des Glases und der Vergütung. Billige Filter sind obendrein oft sehr farbstichig und leider nicht farbneutral. Das führt, besonders bei Langzeitbelichtungen, z.B. zu einer unnatürlichen Tönung des gesamten Bildes.

📸 Bonus: In meinem Artikel 10 Tipps für kreative Landschaftsfotos findest du neben der Langzeitbelichtung zahlreiche weitere Ideen und Anregungen für deine Fotografie.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Bauhöhe und die damit verbundene Vignettierungsgefahr im Weitwinkelbereich. Hochwertige Filter bieten aufgrund ihrer Materialien und der damit verbundenen Stabilität mehr Benutzerfreundlichkeit beim An- und Abschrauben des Filters am Objektiv. Zusätzlich sind sie wasserdicht, schmutzabweisend und lassen sich durch eine zusätzlich aufgedampfte Nano-Schicht leichter reinigen. Ein bisschen mehr Geld für einen Polfilter in die Hand zu nehmen lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht!

Meine Polfilter Empfehlungen

Die folgende Tabelle stellt dir meine Polfilter Empfehlung für jede der drei Preisklassen mit den wichtigsten Kriterien im direkten Vergleich vor.

Amazon Basics
Kleines Budget
Anfänger
gute Qualität
sehr günstig
52 mm - 82 mm
Mehrfach-Beschichtung
kein dünner Filterand
beidseitig Gewinde
0.032 kg
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Hoya Pro1 Digital
Mittleres Budget
Fortgeschritten
sehr gute Qualität
bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
37 mm - 82 mm
Digital-Mehrschichtvergütung
schwarze Almite-Fassung
sehr schmale Filterfassung
0.030 kg
Aktuellen Preis anzeigen
B+W Profi
Großes Budget
Profi
maximale Qualität
robust + langlebig
37 mm - 82 mm
hohe optische Qualität
16x fach vergütet
geringer Bauhöhe
0.090 kg
Aktuellen Preis anzeigen

Als Fotografie Neuling und einfach mal zum Ausprobieren reicht sicherlich der günstige Filter aus. Wenn du ambitionierter Hobby Fotograf bist, deine Fotos selbst ab und zu ausdruckst oder veröffentlichst, dann ist wahrscheinlich der Polfilter im mittleren Segment die richtige Wahl für dich. Für alle Profis, die ihre Fotos online verkaufen und für unterschiedlichste Zwecke lizenzieren und drucken, führt kaum ein Weg am hochwertigen Profi-Filter vorbei.

Zusammenfassung & Fazit

Der Polfilter lohnt sich für fast jeden Fotografen. Er erschafft schon während der Aufnahme Effekte im Bild, die teilweise auch nicht mit aufwendiger digitaler Nachbearbeitung zu erreichen sind. Die Farben im Foto sind durch den Polfilter gesättigter und kontrastreicher, der Dynamikumfang höher. Störende Reflexionen auf dem Wasser oder anderen nicht metallischen Oberflächen (z.B. Lack, Wasser oder Glas) können im Handumdrehen entfernt werden.

Postkartenmotiv mit Polfilter fotografiert
Postkartenmotiv auf den Lofoten mit Polfilter fotografiert | Zum Bild

Einstellungen: F/11, 1/160 Sekunde, ISO64, EV-0,67 | Ausrüstung: Nikon D810 + Nikkor 16-35mm + Polfilter

Besonders für Landschaftsfotografen ist der Polarisationsfilter wie eine Art Schweizer Taschenmesser für den Fotorucksack, vorausgesetzt, du weißt, wann und wie du ihn richtig einsetzt und worauf du dabei achten musst.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Polfilter? In welchen Situationen nutzt du ihn am meisten und würdest du ihn anderen Fotografen weiter empfehlen? Schreib es mir gern in den Kommentaren!

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Ich bin Dave und seit über 15 Jahren leidenschaftlicher Landschafts- und Architekturfotograf. Meine Erfahrungen und mein über die Jahre zusammengetragenes Wissen in diesen Bereichen der Fotografie gebe ich gern hier auf diesen Seiten in den Rubriken Tutorials, Ausrüstung und Reisen an dich weiter. Um zukünftig keinen dieser Beiträge mehr zu verpassen, kannst Du einfach meinen kostenlosen Newsletter abonnieren oder den ebenso kostenlosen RSS Feed benutzen. Eine kleine Auswahl meiner Landschaftsfotos findest du hier in der Galerie und auf meiner persönlichen Foto Webseite.

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2 Kommentare

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  1. Hallo Dave,

    dein Artikel zum Polfilter ist wieder sehr informativ und behandelt viele wichtige Aspekte.
    Ich selber nutze den Filter seit ca. 30 Jahren und möchte an dieser Stelle ein paar eigene Erfahrungen hinzufügen.

    Die B&W-Filter haben zu Recht einen guten Ruf. Aber auch mit Haida und Heliopan-Filtern habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Walimex ist eine günstige und erfreulich gute Marke.
    Ich kaufe bzw. ersteigere meine Filter nur noch bei Ebay und habe bisher keinen Reinfall erlebt. Das Glas muss kratzfrei und der Filter noch leicht drehbar sein, 2 Testfotos und alles ist gut.

    Den Polfilter habe ich fast immer auf dem Objektiv. Er schadet nicht, es sei denn, er ist bei einem Weitwinkel in einer zu starken Stellung und bewirkt einen unnatürlichen Himmelsverlauf. Im Wald, vor allem nach starken Regenfällen, ist er zwingend notwendig um ein packendes Bild zu machen. Feuchte Blätter, in denen sich der Himmel widerspiegelt sind grausig, aber nur so in den Griff zu kriegen. Zudem wird das Grün sehr lebendig widergegeben.

    Aber auch in der winterlichen Schneelandschaft ist er hilfreich. Denn er filtert einen Teil der Reflektionen vom Schnee raus. Dadurch reicht oft 1 Blende Überbelichtung und ich muss nur noch kleine Korrekturen bei der Bildbearbeitung vornehmen.

    Zur Handhabung: Es ist manchmal schwer, den Polfilter wieder zu lösen. Umgekehrt kann es aber auch mal passieren, dass der Filter beim Drehen sich plötzlich löst. Deshalb drehe ich ihn vom Fotografen aus gesehen immer links herum und er bleibt immer auf dem Objektiv.

    Beim Bild des Eibsee gefällt mir das rechte Bild besser. Im linken Bild konnte der Polfilter die Spiegelung in den Ecken nicht unterdrücken. Das ist nicht der natürliche Eindruck eines See. Spiegelungen wie im linken Bild können sehr schön sein und das Bild aufwerten.

    Frage: Ist die Unterschrift beim Beispiel Foto2 falsch herum? Der rechte Bildteil ist eindeutig mit Polfilter aufgenommen.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Artikel.

    Gruß Bernd

    1. Hallo Bernd,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Aus irgendwelchen Gründen wurde ich gar nicht darüber informiert und habe ihn jetzt erst gesehen. Deshalb auch die verzögerte Antwort.

      Danke, dass du hier deine Erfahrungen mit anderen Lesern teilst! Ich habe den Filter auch die meiste Zeit bei der Landschaftsfotografie vorn am Objektiv. Man sollte aber immer bedenken, dass er die Belichtungszeit beeinflusst und darauf achten, ob man schon ein Stativ braucht und ob er unerwünschte Effekte im Bild hervorruft.

      Das mit dem nach links drehen zum Einstellen des Wirkungsgrades des Filters ist ein guter Tipp. So dreht man ihn nicht aus versehen vom Objektiv ab. Ich mache das auch so, hatte ich aber bisher nicht erwähnt.

      Ah, interessant ich mag in dem Fall auch das Bild mit der Spiegelung lieber.

      Ja stimmt. oO Die Beschriftung im Bsp.2 ist genau falsch herum, werde ich gleich korrigieren.

      Danke noch mal und schon mal ein angenehmes Wochenende!
      Herbstliche Grüße und gut Licht, Dave

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